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„Julias Wahn“ in der Filmreihe Zeitschnitt

22. November 2019, 19:00 - 21:30

Zeitschnitt 2019: Umbrüche – Aufbrüche

Filmreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und dem Filmmuseum Potsdam

Eine Liebesgeschichte. Im „Sommer der Liebe“ 1969 lernt Hannes Schönemann die dänische Kommunistin Julia kennen. Doch ihre Beziehung befindet sich von Beginn an im Fokus diverser Geheimdienste, geht einher mit Verhaftung, Paranoia und Tod, mündet in den Selbstmord der Dänin. Zahlreiche Momente dieses Geflechts aus Stasi, PET (dänischer Geheimdienst), CIA, KGB, Mossad usw., auch aus der Vermischung von Wahn und Realität, bleiben letztlich ungeklärt. Schönemann geht es primär auch nicht um „investigative Recherche“; sein Film ist vielmehr ein Gegenentwurf zum menschenverachtenden Taktieren verselbstständigter, politischer Apparate. Eine radikale, persönliche Exkursion in die eigene Vergangenheit, in der sich sowohl hochdramatisches Material als auch widersprüchliche Zeitgeschichte brechen.

Deutschland / Niederlande / Dänemark / Tschechien 1999, 90 Minuten, Dokumentarfilm
R: Hannes Schönemann
FSK: ab 12

Eintritt 3,00 EUR

Details

Datum:
22. November 2019
Zeit:
19:00 - 21:30
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Filmmuseum Potsdam
Telefon:
0331/27181-12
E-Mail:
info@filmmuseum-potsdam.de
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Veranstaltungsort

Filmmuseum Potsdam
Breite Str. 1a
Potsdam, 14467 Deutschland
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