Pressemitteilungen

Pressemiteilung 31/2019

Stasi am Ende – Die Begehung und Auflösung der Kreisdienststelle des MfS in Rathenow Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Termin     Mittwoch, 4. Dezember 2020, 18:00 bis 20:00 Uhr
Ort           Kulturzentrum Rathenow, Märkischer Platz 3, 14712 Rathenow

Pressemitteilung 30/2019

Treuenbrietzen: Beratung zum SED-Unrecht und zur Einsichtnahme in die Stasi-Akten / Rehabilitierung: Fristen zur Antragstellung aufgehoben,  Bundestag beschließt umfangreiche Verbesserungen für viele Opfergruppen

Pressemitteilung 29/2019

Die nächste Filmveranstaltung in unserer Reihe ZEITSCHNITT, die sich in diesem Jahr den Auf- und Umbrüchen der Jahre 1989/90 widmet, findet am Mittwoch, den 6. November 2019 um 19:00 Uhr in Fürstenberg/Havel statt. Gezeigt wird ein vom Deutschen Fernsehfunk produzierter Kriminalfilm aus der Reihe POLIZEIRUF 110, der die Ereignisse im und um den Oktober1989 thematisiert. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der angehangenen Pressemitteilung.

Pressemitteilung 28/2019

Die nächste Gesprächsveranstaltung mit Erinnerungen an die Friedliche Revolution 1989 findet am Mittwoch, den 6. November 2019, um 18:00 Uhr in Rheinsberg statt. Auch hier sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Erinnerungen an den Herbst 1989 und die Folgen zu erzählen und den anderen zuzuhören. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der angehangenen Pressemitteilung.

Pressemitteilung 27/2019

Schulkinoveranstaltung „FRITZI – eine Wendewundergeschichte“ in Prenzlau am Dienstag, 5. November 2019, 10:30 Uhr (Einlass ab 10:00 Uhr), Union Kino, Prenzlau, Friedrichstraße 21, 17291 Prenzlau. Der Animationsfilm „FRITZI – eine Wendewundergeschichte“ zeigt, wie die Ereignisse im Herbst 1989 kindgerecht vermittelt werden können: Die 12-Jährige Fritzi erlebt mit, wie ihre beste Freundin in den Westen flüchtet. Vor dem Hintergrund der großen Demonstrationen in Leipzig versucht Fritzi, zu ihrer Freundin zu gelangen.

Pressemitteilung 26/2019

Schulkinoveranstaltung „FRITZI – eine Wendewundergeschichte“ in Finsterwalde am Mittwoch, 30. Oktober 2019, 10:30 Uhr (Einlass ab 10:00 Uhr) Weltspiegel Kino, Finsterwalde, Karl-Marx-Straße 8, 03238 Finsterwalde. Der Animationsfilm „FRITZI – eine Wendewundergeschichte“ zeigt, wie die Ereignisse im Herbst 1989 kindgerecht vermittelt werden können: Die 12-Jährige Fritzi erlebt mit, wie ihre beste Freundin in den Westen flüchtet. Vor dem Hintergrund der großen Demonstrationen in Leipzig versucht Fritzi, zu ihrer Freundin zu gelangen.

Pressemitteilung 25/2019

Eine wichtige Forderung der Friedlichen Revolution 1989 war die juristische Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern der SED-Diktatur. Welche dieser Forderungen 1989/1990 durchgesetzt werden konnten, thematisiert diese Vortrags- und Diskussionsveranstaltung.

Pressemitteilung 24/2019

Heute, am 24. Oktober 2019, verabschiedete der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Novellierung der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze. Die Position der brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten hierzu finden Sie in der Pressemitteilung.

Pressemitteilung 23/2019

Die LAkD wird zusammen mit Partnern am 25. September den ersten Beitrag des Filmfestivals Moving History zeigen. 140 Schülerinnen und Schüler aus Potsdam, Kleinmachnow und Berlinhaben sich angemeldet, um den Spielfilm Friendship! zu sehen und die Filmemacher kennenzulernen.

Pressemitteilung 22/2019

Schneller als die schwerfällige DEFA reagierte das DDR-Fernsehen auf die sich rasant verändernde Lebenswirklichkeit im ostdeutschen Alltag. Die Folge 143 des beliebten Sonntagabend-Krimis Polizeiruf 110 verknüpft einen eher banalen Kriminalfall mit den Protesten vom 7. Oktober 1989. Ein ertappter Dieb entwischt in der Masse der Demonstranten, Hauptmann Beck stellt ihm vergeblich nach, trifft stattdessen im Protestzug auf seinen eigenen Sohn. Bei Beck setzt ein langsames Umdenken ein.

Pressemitteilung 21/2019

Dokumentarfilm über einen ehemaligen Oberstleutnant der Stasi, der an der Hochschule des Geheimdienstes bis 1989 „Operative Psychologie“ lehrte. In einem an die Substanz gehenden Gespräch wird versucht, seiner Sozialisation, seinem Denken sowie den Mustern seines Lebens auf die Spur zu kommen. Der Film zeigt die Annäherung an den Menschen, aber auch die Entfremdung eines Individuums sich selbst und seiner Arbeit gegenüber. Eine intensive Dokumentation, die nicht zuletzt deshalb berührt, weil sich die Filmemacher sehr stark einbringen und die quälende Suche nach Antworten vermitteln.

Pressemitteilung 20/2019

Am 11. September wird im alten Fernmeldeamt das ereignisreiche Jahr 1989 beleuchtet–und zwar aus der Perspektive der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Beim 78. Themenabend sind alleeingeladen, ihre persönlichen Erinnerungen mit den anderen zu teilen. Was ist damals in Perleberg und anderswo geschehen?

Pressemitteilung 19/2019

Dr. Maria Nooke und der Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund, Thomas Kralinski, machten in einem gemeinsamen Pressetermin deutlich, wie die soziale Lage ehemals politisch Verfolgter in der SBZ/DDR verbessert werden kann. Anlass ist der „Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR“, überden aktuell im Bundestagberaten wird.

Pressemitteilung 18/2019

Am 30. August wird in der ehemaligen Kraftwerkskantine das ereignisreiche Jahr 1989 beleuchtet – und zwar aus der Perspektive der Bürgerinnen und Bürger aus Lübbenau. Alle Anwesenden können unter Moderation von Susanne Kschenka, Referentin für politisch-historische Bildung in der LAkD, ihre ganz persönlichen Erlebnisse einbringen und so die wichtigsten Ereignisse des Jahres 1989 Revue passieren lassen. Es werden außerdem Fotoaufnahmen, Texte und andere Erinnerungsstücke aus der Zeit um 1989in Lübbenau zu sehen sein.

Pressemitteilung 17/2019

An der Mauergedenkstätte Griebnitzsee erinnerten am 13. August 2019 die LAkD und das Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg e. V. gemeinsam mit Jugendlichen aus Potsdam-Babelsberg und Berlin-Zehlendorf an den Bau der Berliner Mauer vor 58 Jahren.

Presseeinladung

Mit einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung erinnern die LAkD und das Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichteim Land Brandenburg e. V. an die Menschen, die an der Mauer ums Leben gekommen sind. Schülerinnen und Schüler aus Berlin-Zehlendorf und Potsdam-Babelsberg führen die Veranstaltung durch. Sie erinnern an einzelne Schicksale und tragen die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts vor.

Pressemitteilung 16/2019

Novellierung der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze – Dr. Maria Nooke begrüßt Entfristung und fordert breitere Unterstützung ehemals politisch Verfolgter  

Die Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg begrüßt das Vorhaben des Deutschen Bundestages, die Fristen der Gesetze zur Rehabilitierung und Entschädigung von Menschen, die in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR politisches Unrecht erlitten, aufzuheben. Damit ist für alle Betroffenen auch in Zukunft der Weg frei, von den Möglichkeiten der Gesetze Gebrauch zu machen. Zugleich weisst sie auf noch erhebliche Unzulänglichkeiten hin.

Pressemitteilung 15/2019

Gedenken an den Volksaufstand von 1953 in Brandenburg an der Havel

Dr. Maria Nooke erinnert gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg an der Havel an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953.
Was als Protest von Arbeitern begann, entwickelte sich innerhalb weniger Stunden zum Volksaufstand – so auch in zahlreichen Städten und Gemeinden in Brandenburg. Tausende forderten damals nicht nur eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage, sondern Freiheit, Menschenrechte und Demokratie.

Pressemitteilung 14/2019

Gedenken an verfolgte Jugendliche am 17. Juni 2019 in Wittenberge

In einem Keller in der Villa in der Wiglowstraße in Wittenberge wurden Ende 1945 Jugendliche aus Wittenberge vom sowjetischen Geheimdienst verhört. Von den 1945/46 festgenommenen Jugendlichen wurden drei zum Tode verurteilt und hingerichtet. Alle anderen Jugendlichen wurden zu 7 bis 10 Jahren Arbeits- und Erziehungslager verurteilt. 9 von ihnen starben aufgrund der unmenschlichen Haftbedingungen in sowjetischen Speziallagern wie Sachsenhausen. Die Landesbeauftragten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gedenken den Jugendlichen am 17. Juni in Wittenberge.

Pressemitteilung 13/2019

„Wege in die Nacht“, Spielfilm in der Filmreihe „Zeitschnitt 2019: Umbrüche – Aufbrüche“

Ein ehemaliger DDR-Funktionsträger findet sich zehn Jahre nach dem Fall der Mauer in den Ruinen seiner Lebensideale: ohne Arbeit und Anerkennung muss er zudem erleben, wie sich seine Frau von ihm entfremdet. Um sich gegen den Lauf der Dinge zu stemmen, gründet er eine Art Privatarmee, mit der er im nächtlichen Berlin für Ordnung und Sicherheit sorgen will. Auch hier ist sein Scheitern vorgezeichnet. Durch die fast testamentarische Konzentration auf die Hauptfigur gelingt Kleinert ein ebenso beklemmendes wie glaubwürdiges Psychogramm.

Pressemitteilung 12/2019

Auftrittsverbot. Auseinandersetzungen um Konzerte von Stephan Krawczyk und Freya Klier im Jahr 1987 im Bezirk Cottbus

Auftrittsverbote für Künstler, Pfarrer und Kirchengemeinden unter Druck, unterdrückte Proteste – das alles spielte sich Ende der 1980er Jahre keineswegs nur in den Großstädten der DDR ab. Auch in Forst und in weiteren Orten des Bezirkes Cottbus kam es zu Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Stellen und oppositionell eingestellten Gruppen. Dabei ging es nicht nur um Auftrittsverbote, sondern um Meinungsfreiheit und deren Unterdrückung. 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution von 1989 nimmt die Veranstaltung Auseinandersetzungen um Konzerte des Künstlerpaares Stephan Krawczyk und Freya Klier aus der Sicht von Zeitzeugen und historischen Quellen in den Blick und stellt sie in den
Zusammenhang der damaligen Entwicklungen. Stephan Krawczyk singt alte und neue Lieder.

Eine Veranstaltung im Rahmen unseres Jahresprogramms „Für ein offenes Land mit freien Menschen.

Pressemitteilung 11/2019

„Eisenzeit“, Dokumentation in der Filmreihe „Zeitschnitt 2019: Umrüche – Aufbrüche“

Bereits während seiner Zeit als Regiestudent in Potsdam-Babelsberg plante Thomas Heise ein Gruppenporträt über Jugendliche in Eisenhüttenstadt, der „ersten sozialistischen Stadt der DDR“, die als „Stalinstadt“ Anfang der 1950er Jahre aus dem Boden gestampft wurde. Doch das Projekt wird noch im Recherchestadium abgebrochen. Als der Regisseur zehn Jahre später endlich in seinem Beruf arbeiten kann und sich erneut dem alten Vorhaben zuwendet, sind nur noch zwei der vier Gesprächspartner am Leben.

Pressemitteilung der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

23. Bundeskongress „30 Jahre nach der Friedlichen Revolution ‒ Gegenwart und Zukunft der Verfolgtenverbände und Aufarbeitungsinitiativen“

Pressemitteilung 10/2019

Richtige Entscheidung – Überprüfung auf frühere Stasitätigkeit verlängern

Pressemitteilung 09/2019

Justizministerin Barley will Rehabilitierung und sozialen Ausgleich für DDR-Unrechtsopfern verbessern – geplante Änderungen verfehlen das Ziel

Pressemitteilung 08/2019

Einladung zur Ausstellungseröffnung „Von Sprachlosigkeit befreien“

23. Mai 2019 16:30 Uhr im Justizzentrum Potsdam, Jägerallee 10-12, 14469 Potsdam

„FÜR EIN OFFENES LAND MIT FREIEN MENSCHEN“

Pressemitteilung 07/2019 vom 15. März 2019

Zum Erinnerungsjahr 1989 – 30 Jahre Friedliche Revolution in der DDR Auftaktveranstaltung mit Schülerinnen und Schülern der Evangelischen Schule Neuruppinim  Magnet Kaufhaus

Termin     20. März 2019 17.00 Uhr

Ort           im Magnet Kaufhaus, Karl-Marx-Straße 15,  16816 Neuruppin

Vor 30 Jahren stürzten die Menschen in der DDR in einer friedlichen Revolution das System. Frauen und Männer, die ihre Ängste überwanden, brachten die Mauer zu Fall, wählten die SED-Diktatur ab und engagierten sich für die Wiedervereinigung unseres Landes.

Doch was davon interessiert junge Menschen heute? Können sie mit den Erfahrungen der älteren Generation aus der Zeit von 1989 in ihrer Lebenswelt überhaupt etwas anfangen?

Und wenn sie sich mit dem Thema beschäftigen und dabei auf künstlerische Mittel zugreifen, was können sie erzählen?

Pressemitteilung 06/2019 vom 15. März 2019

Die Brandenburger Aufarbeitungsbeauftragte Dr. Maria Nooke begrüßt den Erhalt eines Archivstandortes für die Stasi-Unterlagen im Land Brandenburg

Die Brandenburger Aufarbeitungsbeauftragte Dr. Maria Nooke begrüßt die Ankündigung, dass es auch zukünftig mindestens einen Archivstandort für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes in jedem der neuen Bundesländer geben wird, somit auch im Land Brandenburg. Eine solche Lösung sieht das vorgestern vorgelegte Konzept zur langfristigen Sicherung des Stasiunterlagenarchivs im Bundesarchiv vor. Es ist ein wichtiges Signal, dass die Aufarbeitung in den Regionen verankert bleibt.

Pressemitteilung 04/2019 vom 05. März 2019

Buchvorstellung in Bad Freienwalde:
„Vorwurf: Aktiver Nazi, Werwolf oder Agent.  Die Verhaftungspraxis sowjetischer Geheimdienste in und um Bad Freienwalde 1945-1955“ von Andreas Weigel

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges vereinbarten die alliierten Siegermächte eine Entnazifizierung der deutschen Bevölkerung. In der Sowjetischen Besatzungszonen (SBZ) und der DDR waren nach sowjetischen Angaben 122 671 deutsche Männer, Frauen und Jugendliche von 1945 bis 1950 in den sowjetischen Speziallagern interniert. Sie wurden nach Befehl 00315 des Volkskommissars für Innere Angelegenheiten der UdSSR ohne Urteil in anfangs zehn Lagern in der SBZ verbracht. Später wurden auch von Sowjetischen Militärtribunalen (SMT) Verurteilte in einige dieser Lager, z. B. Sachsenhausen, eingeliefert. Bis heute gibt es jedoch kaum gesicherte Angaben über die tatsächlichen Verhaftungsgründe.

Pressemitteilung 03/2019 vom 14. Februar 2019

„FÜR EIN OFFENES LAND MIT FREIEN MENSCHEN“ Vorstellung des Programms der Aufarbeitungsbeauftragten zum Erinnerungsjahr 1989 – 30 Jahre Friedliche Revolution in der DDR

Am 14. Februar 2019 stellte Dr. Maria Nooke im brandenburgischen Landtag den neuen Webauftritt ihrer Behörde vor und das Veranstaltungsprogramm zum Erinnerungsjahr 1989 – 2019. Bei der Pressekonferenz waren Vertreter der Evangelischen Schule Neuruppin ebenso anwesend wie die Medienpädagogin Grit Sujata von der Medienwerkstatt Potsdam. Beides sind Kooperationspartner für geplante Projekte in den jahren 2019/20.

Pressemitteilung 02/2019 vom 11. Februar 2019
„FÜR EIN OFFENES LAND MIT FREIEN MENSCHEN“
Programm zum Erinnerungsjahr 1989 – 30 Jahre Friedliche Revolution in der DDR

Pressekonferenz zur Vorstellung der Aktivitäten der Aufarbeitungsbeauftragten im Jahr 2019

Um die Erfahrungen gelebter Geschichte in Erinnerung zu rufen und für gegenwärtige Herausforderungen nutzbar zu machen, plant die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Dr. Maria Nooke, mit ihrer Behörde vielfältige Veranstaltungen und Projekte für damals Dabeigewesene, Zugezogene und später Gebore zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution.

Pressemitteilung 01/2019 vom 30. Januar 2019
Die brandenburgische Aufarbeitungsbeauftragte bietet jetzt auch Beratungen für ehemalige Dopingopfer an

Die brandenburgische Aufarbeitungsbeauftragte bietet Beratungen für DDR-Dopingopfer an. Die Anträge nach dem 2. Dopingopferhilfegesetz müssen bis zum 31. Dezember 2019 eingereicht werden.

Pressemitteilung vom 6. Dezember 2018
Die Anmeldefristen für die Stiftung Anerkennung und Hilfe wurden bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.

Menschen, die als Minderjährige in der Bundesrepublik bis 1975 und in der DDR bis 1990 in stationären Einrichtungen der Psychiatrie oder Behindertenhilfe Leid und Unrecht erfuhren, haben ein Jahr länger Zeit, sich bei der „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ anzumelden .

Pressemitteilung 24/2018 vom 3. Dezember 2018
Die kontamierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/79 und ihre Folgen

1978/79 erkrankten in der DDR mehrere tausend Frauen an Hepatitis C, weil ihnen nach einer Entbindung oder Fehlgeburt zur Anti-D-Immunprophylaxe ein verunreinigter Impfstoff verabreicht worden war.

Pressemitteilung 23/2018 vom 28. November 2018 Abschlussveranstaltung zum Fonds Heimerziehung in der DDR 1949-1990

Sechs Jahre bestand der Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren von 1949 –1990“. Nun beendet er seine Arbeit ebenso wie die Anlauf- und Beratungsstelle für das Land Brandenburg.

Pressemitteilung 21/2018 vom 11. September 2018 „Aberkannt! Die Verfolgung von Jehovas Zeugen im Nationalsozialismus und in der SBZ/DDR“ Lesung und Gespräch mit dem Autor Falk Bersch

Die Verfolgung von Jehovas Zeugen in Deutschland begann 1933 und endete in der DDR – mit einer kurzen Unterbrechung nach dem Zweiten Weltkrieg – 1990. Im Nationalsozialismus wurde der Religionsgemeinschaft vorgeworfen, jüdisch-kommunistische Ziele zu verfolgen, das SED-Regime bezeichnete sie als „faschistische Organisation“.

Pressemitteilung 20/2018 vom 13. September 2018
„Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“ Spielfilm DDR
ZEITSCHNITT 2018 – Kunst und Rebellion

Frank ist braver Sohn eines Funktionärsehepaars, hochbegabter Musterschüler, FDJ-Sekretär. Doch dann lernt der Zehntklässler eine Gleichaltrige kennen, die in seinem Hochhaus in sehr viel weniger privilegierten Verhältnissen lebt.

Pressemitteilung 19/2018 vom 12. September 2018
„Till Eulenspiegel“ Spielfilm DDR
ZEITSCHNITT 2018 – Kunst und Rebellion

Christa und Gerhard Wolf verlegten die ursprünglich im Mittelalter spielende Legende des Till Eulenspiegel in die Zeit der Bauernkriege. Der Narr stellt durch seine Possen die Obrigkeiten bloß und macht sich diese dadurch zu Feinden.

Pressemitteilung 18/2018 vom 31. August 2018
Der „Prager Frühling“, seine Niederschlagung 1968 und Reaktionen in Berlin und Brandenburg
Film: Liebe nach Fahrplan/Scharf beobachtete Züge

Der politische Reformprozess in der damaligen CSSR begann nicht erst im Januar des Jahres 1968. Vor allem in der Kultur wurde spätestens seit der Kafka-Konferenz des tschechoslowakischen Schriftstellerverbandes 1963 in Liblice der Weg des „sozialistischen Realismus“ verlassen. Gerade auch im Film wurden neue Wege gesucht. Der Film „Liebe nach Fahrplan/Scharf beobachtete Züge“ von Jiři Menzel aus dem Jahr 1966 ist hierfür ein Beispiel.

Pressemitteilung 17/2018 vom 28. August 2018
„Heilende Wunden –Wege der Aufarbeitung politischer Traumatisierung in der DDR“
Buchvorstellung, Gespräch und Musik

Der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. Karl-Heinz Bomberg widmet sich in seinem Buch „Heilende Wunden“ den verschiedenen Bewältigungsformen politischer Traumatisierung in der DDR, indem er Betroffene selbst zu Wort kommen lässt .

Pressemitteilung 16/2018 vom 21. August 2018
„Mehr Luft zum Atmen“: Prager Frühling 1968, dessen Niederschlagung und Auswirkungen in der DDR.
Workshop mit Schülerinnen und Schülern des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums in Prenzlau in Kooperation mit dem Dominikaner Kloster Prenzlau

Im Rahmen eines Seminarkurses des Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasiums in Prenzlau führt die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Ereignisse in der Tschechoslowakei und der DDR den Workshop mit dem Titel „Mehr Luft zum Atmen“ durch. Im Mittelpunkt stehen die Voraussetzungen und der Verlauf der Bemühungen um einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Ebenfalls werden die Reaktionen in der DDR, sowohl aus der Sicht der Herrschenden wie auch der Sympathisanten unter dem kritischen DDR-Bürger und Bürgerinnen beleuchtet.

Pressemitteilung 15/2018 vom 14. August 2018
„Hoffnung ∙ Protest ∙ Depression -Prager Frühling 1968″ – 50jähriges Jubiläum einer Bewegung und die Ereignisse in Lübbenau

Viele kritische DDR-Bürger, insbesondere Jugendliche und Intellektuelle, verfolgten die Veränderungen in der ČSSR mit großer Sympathie. Die Herrschenden allerdings warnten vor der „schleichenden Konterrevolution“. Sie versuchten, die Reformer in Prag durch Drohungen von ihrem Kurs abzubringen.

Pressemitteilung 14/2018 vom 9. August 2018
57. Jahrestag der Errichtung der Berliner Mauer am
13. August 1961
Dr. Maria Nooke spricht während der Gedenk-veranstaltungen in Potsdam

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Dr. Maria Nooke, wird am 13. August 2018 um 10:30 Uhr an der Gedenkveranstaltung für die Opfer von Mauer und Teilung an der Gedenkstätte in der Bernauer Straße in Berlin teilnehmen. Sie bedankt sich beim Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg e. V. für die Einladung zu einer Ansprache an der Mauergedenkstätte Griebnitzsee, Einmündung Stubenrauchstraße und wird dort am 13. August 2018 um 13:00 Uhr sprechen.

Pressemitteilung 13/2018 vom 27. August 2018
„Die Russen kommen“ Spielfilm DDR
ZEITSCHNITT 2018 – Kunst und Rebellion

Ein kleines Dorf an der Ostsee als Brennpunkt der letzten Kriegstage im Frühjahr 1945. Der 15-jährige Günter glaubt noch immer an den „Endsieg“, beteiligt sich an der Jagd nach dem ungefähr gleichaltrigen russischen Zwangsarbeiter Igor. Doch der Tod des Jungen löst einen tiefen Schock bei Günter aus und leitet langsam auch sein Umdenken ein.

Pressemitteilung 12/2018 vom 3. Juli 2019
„Eine Außenstelle der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen muss im Land Brandenburg erhalten bleiben!“

Die brandenburgische Beauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur Dr. Maria Nooke zu den Umstrukturierungsplänen des Bundesbeauftragten Roland Jahn

Roland Jahn, der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), erarbeitet derzeit ein Konzept zur dauerhaften archivgerechten Unterbringung und Nutzung der Stasi-Unterlagen.

Pressemitteilung 11/2018 vom 20. Juni 2018
„Hoffnung ∙ Protest ∙ Depression
Auswirkungen des Prager Frühlings 1968 in der DDR“
Vortrag und Gespräch mit damaligen Akteuren aus Prag und Prenzlau

Seit Januar 1968 taten sich in der Tschechoslowakei unerhörte Dinge. Die neue Parteiführung unter Alexander Dubček schaffte die Zensur ab, verkündete grundlegende Wirtschaftsreformen und weitgehende Reisefreiheit. Das Wort vom „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ machte die Runde. Niemals vorher und niemals später war eine regierende kommunistische Partei bei der Bevölkerung so populär.

Pressemitteilung 10/2018 vom 19. April 2018
Im goldenen Käfig – Zwischen SED, Staatssicherheit, Justizministerium und Mandant – die DDR-Anwälte im politischen Prozess
Buchvorstellung und Gespräch im Verfassungsgericht des Landes Brandenburg

Das Buch beleuchtet die Rolle von Anwälten in politischen Strafprozessen der 1970er und 1980er Jahre in der DDR. Welche Handlungsspielräume hatten sie? Wie viele von ihnen waren Inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit? Welche Auswirkungen hatte das auf die Gerichtsprozesse?

Pressemitteilung 09/2018 vom 17. April 2018
„Stein“
ZEITSCHNITT 2018 – Kunst und Rebellion

Nach dem Ende der DDR noch unter dem DEFA-Label entstandener Spielfilm, der die Niederschlagung des „Prager Frühlings“ im August 1968 zum Anlass nimmt für eine intensive Studie über Auswirkungen politischer Willkür auf individuelle Lebensläufe.

Pressemitteilung 08/2018 vom 4. Juni 2018
Dr. Maria Nooke übergab den 4. Tätigkeitsbericht der brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten an die Landtagspräsidentin Britta Stark und stellte ihn den Medien vor

Der Tätigkeitsbericht umfasst die Arbeit in den Jahren 2016/2017. Das Interesse an der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Brandenburg ist weiterhin groß. Die Aufarbeitungsbeauftragte und ihr Team haben die Beratung der politisch Verfolgten der SBZ/SED-Diktatur verstetigt und für die Information der Öffentlichkeit neue Formate entwickelt und erprobt.

Pressemitteilung 07/2018 vom 28. Mai 2018
Übergabe des 4. Tätigkeitsberichts der brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten an die Landtagspräsidentin

Dr. Maria Nooke wird am Montag, den 4. Juni 2018, der Präsidentin des Landtags von Brandenburg, Britta Stark, den 4. Tätigkeitsbericht ihrer Behörde überreichen. Er umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2017.

Pressemitteilung 06/2018 vom 17. April 2018
„Die Russen kommen“ Spielfilm DDR
ZEITSCHNITT 2018 – Kunst und Rebellion

Ein kleines Dorf an der Ostsee als Brennpunkt der letzten Kriegstage im Frühjahr 1945. Der 15-jährige Günter glaubt noch immer an den „Endsieg“, beteiligt sich an der Jagd nach dem ungefähr gleichaltrigen russischen Zwangsarbeiter Igor.

Pressemitteilung 05/2018 vom 17. April 2018 „EXPERIMENTE“ – Film
ZEITSCHNITT 2018 – Kunst und Rebellion

In seiner Zeit als Meisterschüler an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) entwarf der Kameramann Lars Barthel mit dem Schauspieler und Theaterregisseur Jürgen Gosch, dem Autor Christoph Hein sowie mit einigen befreundeten Schauspielerinnen und Schauspielern einen weitgehend improvisierten Spielfilm.

Pressemitteilung 04/2018 vom 15. März 2018
„Aberkannt. Die Verfolgung von Jehovas Zeugen im Nationalsozialismus und in der SBZ/DDR“ von Falk Bersch – Buchvorstellung auf der Leipziger Messe

Die Verfolgung von Jehovas Zeugen in Deutschland begann 1933 und endete erst zum Ende der DDR – mit einer kurzen Unterbrechung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Nationalsozialisten warfen der Religionsgemeinschaft vor, jüdisch-kommunistische Ziele zu verfolgen, das SED-Regime bezeichnete sie als „faschistische Organisation“.

Pressemitteilung 03/2018 vom 15. Januar 2018
Aufarbeitung bleibt wichtig: Woidke und Nooke besuchen Stasi-Unterlagen-ArchivFrankfurt (Oder)

Die Aufarbeitung der Folgen kommunistischer Diktatur ist und bleibt nach den Worten der Landesaufarbeitungsbeauftragten Dr. Maria Nooke und des Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke ein wichtiger gesellschaftlicher Prozess in Brandenburg. „Er ist vielschichtig und braucht Zeit“, betonten beide in Frankfurt (Oder).

Pressemitteilung 02/2018 vom 12. Januar 2018
100 Tage im Amt als Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur – Dr. Maria Nooke

Anlässlich eines gemeinsamen Besuchs mit Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke in der Außenstelle Frankfurt (Oder) des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BStU) zieht sie in einem Pressegespräch Bilanz der ersten 100 Tage und benennt die kommenden Aufgaben.

Pressemitteilung 01/2018 vom 10. Januar 2018
Konferenz der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur

Die Landesbeauftragten fordern weitere Rekonstruktion zerrissener Stasi-Akten.