Kooperationsprojekte

Auftaktveranstaltung zum Jugendgeschichtsprogramm Zeitensprünge, bei dem die LAkD mit dem Landesjugendring kooperiert, September 2018, Foto: LAkD

Kooperationsprojekte, die folgende Zielstellung haben, können gemeinsam mit der LAkD entwickelt und realisiert werden:

  • Erforschung von Verweigerung, Widerstand und Opposition gegen die kommunistische Diktatur, vor allem auf dem Territorium des heutigen Landes Brandenburg
  • Vermittlung von Forschungsergebnissen zu dieser Thematik
  • Projekte mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die in der SBZ/DDR Unrecht erfahren haben
  • regionalgeschichtliche Aufarbeitung für die Zeit ab 1945
  • politisch-historische Bildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, deren inhaltliche Schwerpunkte Fragen von Demokratie und Diktatur, von Freiheit und Zwang, von Eigenverantwortung und Bürgersinn sind
  • Stärkung einer Erinnerungskultur, in der die Erfahrungen mit der kommunistischen Diktatur, mit der deutschen Teilung und dem Widerstand gegen das SED-System bewahrt werden
  • Anregung eines öffentlichen Diskurses über Repressionsmechanismen, Alltagserfahrungen und Verhaltensoptionen in der Diktatur

Formen der Zusammenarbeit können sein:

  • Veranstaltungen (z. B. Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen und Workshops)
  • Jugendgeschichtsprojekte im Rahmen der schulischen und außerschulischen Arbeit
  • regionalgeschichtliche Veröffentlichungen zur SED-Diktatur auf dem Gebiet des heutigen Landes Brandenburg
  • Projekte zur Stärkung von regionalen Selbsthilfestrukturen für Betroffene von Verfolgung und Repression
  • Aktivitäten in Bezug auf historische Orte, die an Verfolgung, Unterdrückung und Widerstand in der SBZ/DDR erinnern sowie
  • Ausstellungen, Audio- und Videoprojekte.

Interessenten sind gebeten, sich mit ihren Projektideen an uns zu wenden. Im Rahmen der jeweiligen thematischen Schwerpunktsetzung und der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln wird dann über Kooperationsform und -umfang entschieden.

Da die Umsetzung von Kooperationsprojekten einer Vorlaufphase für die Planung und Aufgabenverteilung bedarf, bitten wir um frühzeitige Kontaktaufnahme.

Ansprechpartnerin

Susanne Kschenka

Referentin für politisch-historische Bildung

Stellvertretung der Aufarbeitungsbeauftragten

Telefon: 0331 23 72 92 – 23
Telefax: 0331 23 72 92 – 29

susanne.kschenka@lakd.brandenburg.de