Wanderausstellungen

In den Wanderausstellungen sind verschiedene Themen zur Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen der DDR-Geschichte oder mit Verfolgungsschicksalen anschaulich aufbereitet. Die Ausstellungen wurden teilweise mit Partnerorganisationen erarbeitet und können ausgeliehen werden.
Folgende Ausstellungen sind leihbar:

„Von Sprachlosigkeit befreien“

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von ehemals politisch Verfolgten, die in der therapeutischen Malgruppe der Berliner Beratungsstelle „Gegenwind“ entstanden sind. Auf der Suche nach einem Weg, sich von Sprachlosigkeit zu befreien, zeigen die Arbeiten individuell gefundene Bild-Sprachen, in denen bedrängende Erinnerungen und bis heute bestehende Ängste, aber auch Hoffnungen Ausdruck finden. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle „Gegenwind“.

„28 Jahre getrennt. Das Grenzregime und seine Folgen für die Brandenburger“

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Grenzregimes der DDR im Land Brandenburg 1945 bis 1990. Im Zentrum stehen die Geschichten von fünf Menschen, die im Zusammenhang mit dem Mauerbau als tatsächliche oder vermeintliche Gegner der SED-Diktatur verfolgt wurden, oder aber die schmerzhafte Trennung ihrer Familie erlebten.

„In der Stadt und auf dem Land. Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 in Brandenburg

Die Ausstellung dokumentiert die heftigen Proteste während des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in Brandenburger Orten. Ehemalige Akteure kommen in Video-Interviews zu Wort.

„Jehovas Zeugen im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR.“

An Hand von Biografien ehemals im Nationalsozialismus und in der DDR verfolgter Angehöriger der Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas wird deren Geschichte erzählt. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück erarbeitet.