Bürgerberatung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und unterstützen:

Die Suche nach Unterlagen

  • des Staatssicherheitsdienstes der DDR und Unterstützung bei der Antragstellung, die Einsicht in die personenbezogenen Stasi-Akten und die Herausgabe nach den geltenden Regelungen des Stasiunterlagengesetzes
  • die Suche nach personenbezogenen Unterlagen, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren (dazu gehört auch die Unterstützung beim Auffinden von personenbezogenen Unterlagen in Moskauer Archiven)

Rehabilitierungen und Folgeleistungen

  • von strafrechtlicher, beruflicher und verwaltungsrechtlicher politischer Verfolgung in der SBZ/DDR nach dem 1. und 2. SED-Unrechtsbereinigungsgesetz
  • Antragsfrist beachten: 31. Dezember 2019
  • und die Durchsetzung von Entschädigungs- und Ausgleichsleistung nach erfolgter Rehabilitierung. Dazu gehören auch die Verfahren zur Anerkennung von verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Die Suche nach Hilfen

  • und nach Behandlungsmöglichkeiten sowie therapeutischer Unterstützung bei verfolgungsbedingten Belastungen und Gesundheitsschäden für Hinterbliebene von anerkannt politisch Verfolgten.

Aufarbeitung der persönlichen Lebensgeschichte

  • durch qualifizierte und niedrigschwellige Gesprächsangebote zum Umgang mit der belastenden Verfolgungsgeschichte, den Brüchen in der Biografie oder der Verstrickung in das SED-Herrschaftssystem. Dieses Gesprächsangebot kann auch von Angehörigen Betroffener genutzt werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen in besonderen Notlagen

  • Ehemals politisch Verfolgte der SBZ/DDR können aus dem Härtefallfonds des Landes Brandenburg einmalige Unterstützungsleistungen erhalten, wenn die politische Verfolgung rehabilitiert wurde, der Wohnsitz im Land Brandenburg ist und aufgrund der wirtschaftlichen Situation eine besondere Notlage besteht.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichen Sie