Deutscher Verein Anti-D HCV-Geschädigter e.V.

Am 11.02.1995 wurde der Verein aus der Selbsthilfegruppe gegründet. In der DDR wurden diese Frauen unverschuldet und vorsätzlich mit dem Hepatitis C-Virus infiziert. Der Virus hat viele Organe des Körpers geschädigt, dadurch hört das chronische Leiden der infizierten Frauen nicht auf. Das Hauptziel ist die Novellierung des Anti-D-Hilfegesetzes. Der Verein bietet allen Mitgliedern Unterstützung und Hilfestellung bei Fragen zu den Krankheiten durch die Hepatitis-C-Virusinfektion an. Dazu gehört eine freiwillige Teilnahme an psychologischen Gruppengesprächen, die Ärztewahl, sowie Erläuterungen zu Antragstellungen beim Versorgungsamt in Bezug auf das AntiDHG und der aktuell neuen Bestandsschutzregelung ab 01.01.2020. Die Unterlagen des Vereins sind bei den Vorstandsmitgliedern untergebracht. In dem Besitz des Vereins befindet sich ein Teil der Akte des Geheimprozesses 1979.