Projektförderung 30 Jahre Friedliche Revolution und Wiedervereinigung

In den Jahren 2019 und 2020 ist es dreißig Jahre her, dass Bürgerinnen und Bürger der DDR in einer friedlichen Revolution die Machtverhältnisse im Osten Deutschlands grundsätzlich änderten. Frauen und Männer, die ihre Ängste überwanden, brachten die Mauer zu Fall, wählten die SED-Diktatur ab und engagierten sich für die Wiedervereinigung des Landes zu einer demokratischen Republik.

Die Spuren, die diese tiefgreifende Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse im Leben jedes Einzelnen und in den Regionen hinterlassen hat, wirken weiter bis in die Zukunft.

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur möchte die Erinnerung an diese Ereignisse in ihrer Vielfalt lebendig halten und sichern helfen. Daher fördert sie in den Jahren 2019 und 2020 Projekte öffentlicher und freier Träger, die sich in den vielfältigsten Formen mit diesen besonderen Jubiläen, den Ereignissen und ihrer Wirkung in den verschiedenen Regionen des Landes und ihrem Bezug bis in die heutige Zeit auseinandersetzen. Die Gesamtsumme der Förderung beträgt pro Jahr 25.000 EUR.

Der Antrag auf Gewährung einer Zuwendung ist schriftlich zu richten an:

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung
der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)
Hegelallee 3
14467 Potsdam

Der Antrag soll mindestens 6 Wochen vor Beginn des Projektes unter Verwendung des beigefügten Vordrucks bei der LAkD eingereicht werden. Antragsfrist für das laufende Jahr ist der 31. Juli (Eingang des vollständigen Antrags bei der LAkD).

Die Zuwendung wird durch schriftlichen Bescheid durch die LAkD bewilligt.

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die VV zu § 44 Landeshaushaltsordnung (LHO).

Der Landesrechnungshof und die zuständigen Staatlichen Rechnungsprüfungsämter sind berechtigt, bei dem Zuwendungsempfänger bzw. wenn Mittel an Dritte weitergeleitet wurden, auch bei diesen zu prüfen.