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Kindheit im Heim

17. Mai 2022 , 17:00 19:00

Autoritäre Erziehung in der DDR und das Buch „Die Weggesperrten“

Ein Gesprächsabend mit Buchlesung

Insbesondere die Spezialheime der Jugendhilfe dienten der rigorosen Umerziehung von Mädchen und Jungen, die damals als verhaltensgestört und schwererziehbar stigmatisiert wurden. Kindeswohl – und Menschenrechtsverletzungen waren Teil dieser Erziehung. Viele Betroffene tragen bis heute Folgen von dem Leid und Unrecht, das sie in einem Heim erlitten. Grit und Niklas Poppe stellen einzelne Schicksale aus ihrem Buch „Die Weggesperrten“ vor.

Einführung: Sebastian Richter (Bundesarchiv), Silvana Hilliger (LAkD)

Lesung: Grit und Niklas Poppe

Im anschließenden Gespräch unter Einbeziehung des Publikums wird das Spannungsfeld von sozialistischer Ideologie, autoritärer Erziehungstradition und sozialpädagogischem Auftrag in der Heimerziehung der DDR thematisiert. Auch die Frage nach dem Einfluss der Staatssicherheit wird gestellt. Zudem geht es um Männer und Frauen, deren Leben bis heute vom Heimaufenthalt geprägt ist.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt/Oder

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Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

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