Gedenken am 65. Jahrestag des Mauerbaus

Am 13. August 2026 gedachte die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD), Dr. Maria Nooke, der Opfer der Berliner Mauer. Dazu nahm sie an zwei Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen in Berlin und Brandenburg bei.

Die zentrale Gedenkveranstaltung des Landtags und des Landes Brandenburg sowie der Aufarbeitungsbeauftragten fand dieses Jahr in Kooperation mit der Gemeinde Schönefeld im dortigen Ortsteil Großziethen statt. Vor eindrucksvoller Kulisse auf dem Schönefelder Skypoint, einer ehemaligen Deponie für Westberliner Müll, erinnerte die Aufarbeitungsbeauftragte in einer Lesung an den Tod von Eberhard Schulz, der am 30. März 1966 an der Grenze zwischen Großziethen und Rudow erschossen wurde. Dr. Nooke betonte darin, dass es gilt, den Sieg der Freiheit wach zu halten, ohne dabei das geschehene Unrecht zu vergessen.

Frau hinter Rednerpult spricht in Mikrofon
Dr. Nooke blickte auf der zentralen Gedenkveranstaltung in Großziethen auf den Mauerbau und die damalige Grenzsituation zurück, Foto: Michael Lüder/Landtag
Verschiedene Besucher einer Veranstaltung schauen aufmerksam nach vorne
Die Landesbeauftragte neben dem Schönefelder Bürgermeister Christian Hentschel, der Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke und dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Jan Redmann (von rechts nach links), Foto: Michael Lüder/Landtag
Ein Mann zwischen zwei Frauen auf einer Bühne. Sie halten Zettel in der Hand und sprechen in Mikrofone.
Dokumentarische Lesung zum Tod von Eberhard Schulz mit Dr. Peter Ulrich Weiß und Stefanie Wahl (beide LAkD), Foto: Michael Lüder/Landtag
In den Boden gesteckte Holzlatte mit A4-Zettel daran. Darauf stehen die Lebensdaten von Karl-Heinz Kube. Im Hintergrund weitere Zettel.
Auf dem Skypoint wurde an die 140 Menschen erinnert, die an der Berliner Mauer ihr Leben ließen, Foto: Michael Lüder/Landtag
Die Landtagspräsidentin Prof. Dr. Liedtke wirft auf einer Wiese einen Papierflieger in den Himmel. Dahinter weitere Menschen mit Papierfliegern.
Danach ließen die Anwesenden von Schönefelder Kindern und Jugendlichen gestaltete Papierflieger starten, Foto: Michael Lüder/Landtag
Papierflieger im Gras mit Aufschrift Nie wieder Berliner Mauer
Papierflieger mit Botschaft einer Schülerin, Foto: LAkD
Mann hält an Pult Rede. Steht dabei vor Gedenkstele. Im Hintergrund außerdem Kränze zum Gedenken.
Der stellvertretende Ministerpräsident Brandenburgs, Jan Redmann, sprach an der Gedenkstele für Eberhard Schulz, Foto: Michael Lüder/Landtag
Menschen stehen in Gedenkhaltung vor verschiedenen Kränzen
Gemeines Gedenken und Kranzniederlegung vor der Gedenkstele, Foto: Michael Lüder/Landtag
Kranz zum Gedenken an die Opfer des DDR-Regimes von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
Gedenkkranz für die Opfer des DDR-Regimes von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Foto: LAkD

Auch Vertreterinnen und Vertreter der Aufarbeitungsbeauftragten nahmen an Veranstaltungen in Potsdam teil, um der Opfer der Berliner Mauer zu gedenken. So erinnerte Michael Körner, Leiter der Bürgerberatung der LAkD, bei seiner Rede an der Mauergedenkstätte Griebnitzsee stellvertretend für alle Mauertoten an Günter Wiedenhöft, der im Dezember 1962 dort den Tod fand.

Kranz zum Gedenken an die Opfer des DDR-Regimes von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur vor Holzkreuz
Kranzniederlegung an der Mauergedenkstätte in Potsdam-Griebnitzsee, Foto: LAkD
Menschen in Gedenkpose vor einer Säule, an der Kränze liegen. Im Hintergrund noch weitere Säulen und eine Brücke.
Gedenkveranstaltung der Landeshauptstadt Potsdam und der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ an der Glienicker Brücke, Foto: LHP/Tilda Lanske