Das Leben an der Grenze zwischen West-Berlin und Brandenburg 1945-1989

Schwarzweiß Foto, das einen Abschnitt der Berliner Mauer im Berliner Umland zeigt.
Foto: Stadtarchiv Hohen Neuendorf / Franz E. Noerling
891226 Mauer am Bahndamm Hohen Neuendorf
Mann und Frau sitzen an einem kleinen Tisch. Mann erzählt mit Handgesten, Frau hört aufmerksam zu.
Autor Rainer Potratz im Gespräch mit Susanne Kschenka während der Veranstaltung in Perleberg, Foto: LAkD

Buchvorstellung im Gespräch „Die Abriegelung“

Während des Kalten Krieges war die deutsch-deutsche Grenze eine tödliche Sperrzone, die Deutschland teilte und unzählige Opfer kostete. Die Brutalität dieser Grenzziehung zeigte sich in besonderer Weise an den als Berliner Mauer weltbekannt gewordenen Sperranlagen. Diese umschlossen West-Berlin und teilten die Stadt, trennten aber auch westlichen Teil Berlins vom Umland. Für die Menschen in Brandenburg, die in den Orten an der Grenze zu West-Berlin lebten, hatte dies erhebliche Auswirkungen. Viele hatten Familienangehörige und Freunde in West-Berlin, einige arbeiteten dort. Nach dem 13. August 1961 änderte sich ihr Leben gravierend.

In einer Reihe von Veranstaltungen zum Buch „Die Abriegelung. Das SED-Grenzregime zu West-Berlin in Brandenburg 1945 bis 1989“ widmet sich die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen kommunistischen Diktatur (LAkD) dem Leben in unmittelbarer Grenznähe zwischen Berlin und Brandenburg. Das Buch ist in der Schriftenreihe der LAkD erschienen.

Im Gespräch mit dem Autor Rainer Potratz stellt die LAkD das Buch in verschiedenen brandenburgischen Orten, in denen die Auswirkungen der deutschen Teilung besonders spür- und sichtbar waren, vor. Auch Zeitzeugen und das Publikum kommen bei den Veranstaltungen mit ihrer ganz persönlichen Sicht auf das Leben im Grenzgebiet zu Wort.

Die Veranstaltungen finden an folgenden Orten statt:

Alle Veranstaltungen sind für die Besucher kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Ansprechpartnerin

Susanne Kschenka

Stellvertretung der Aufarbeitungsbeauftragten |
Referentin für historisch-politische Erwachsenenbildung

Telefon: 0331 23 72 92 – 23
Telefax: 0331 23 72 92 – 29

susanne.kschenka@lakd.brandenburg.de