„Behauptung des Raums“ in der Filmreihe Zeitschnitt

Hangar-312 Hugo-Eckener-Ring 40, Neuruppin

Spätestens nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns im Herbst 1976 entwickelte sich in der DDR zunehmend eine Kultur, die sich bewusst von den offiziellen Apparaturen der Kunstproduktion und -verbreitung abgrenzte und sich eigene Strukturen schuf. Dieser subkulturelle Ansatz fand sich auf dem Gebiet der Malerei und Fotografie ebenso wie in Literatur, Musik und Film. Der Film von Jakobine Motz und Claus Löser erzählt die Geschichte dieser „anderen DDR-Kultur“ in einem Dialog zwischen aktueller Betrachtung und dokumentarischen Aufnahmen.