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Kindheit im Heim

14. Juni 2022 , 17:00 19:00

Autoritäre Erziehung in der DDR und das Buch „Die Weggesperrten“

Ein Gesprächsabend mit Buchlesung

Bei dem Gesprächsabend geht es um das Spannungsfeld von sozialistischer Ideologie, autoritärer Erziehungstradition und sozialpädagogischem Auftrag in der Heimerziehung der DDR. Auch die Frage nach dem Einfluss der Staatssicherheit wird gestellt. Zudem geht es um Männer und Frauen, deren Leben vom Heim bis heute geprägt ist. Grit und Niklas Poppe stellen einzelne Schicksale aus ihrem Buch „Die Weggesperrten“ vor.

Insbesondere die Spezialheime der Jugendhilfe dienten der rigorosen Umerziehung von Mädchen und Jungen, die damals als verhaltensgestört und schwererziehbar stigmatisiert wurden. Kindeswohl- und Menschenrechtsverletzungen waren Teil dieser Erziehung. Viele Betroffene tragen bis heute Folgen von dem Leid und Unrecht, das sie in einem Heim erlitten.

Einführung: Sebastian Richter (Bundesarchiv), Silvana Hilliger (LAkD)

Lesung: Grit und Niklas Poppe

An die Lesung anschließend findet ein Gespräch unter Einbeziehung des Publikums statt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt/Oder

Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

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