„Behauptung des Raums“ in der Filmreihe Zeitschnitt
16. September 2026 , 20:00 – 22:00

Spätestens nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns im Herbst 1976 entwickelte sich in der DDR zunehmend eine Kultur, die sich bewusst von den offiziellen Apparaturen der Kunstproduktion und -verbreitung abgrenzte und sich eigene Strukturen schuf. Dieser subkulturelle Ansatz fand sich auf dem Gebiet der Malerei und Fotografie ebenso wie in Literatur, Musik und Film. Neben Selbsthilfezeitschriften sorgten auch Galerien für eine öffentliche Wahrnehmung dieser künstlerischen Emanzipationsbewegung. Der Film erzählt die Geschichte dieser „anderen DDR-Kultur“ in einem Dialog zwischen aktueller Betrachtung und dokumentarischen Aufnahmen.
D 2009
100 min, Dokumentarfilm
FSK: 0
R: Jakobine Motz, Claus Löser
In Anwesenheit der Regisseurin Jakobine Motz und des Regisseurs Dr. Claus Löser.
Begrüßung
Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten
Filmhistorische Einführung
Dr. Claus Löser
Im Anschluss an den Film sind alle herzlich zum Gespräch eingeladen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam und dem Hangar-312.
Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
0331 / 237292-0