Am 16. Juni 2026 führte Dr. Peter Ulrich Weiß (LAkD) im Rahmen der Werkstattwoche am Pädagogischen Zentrum Potsdam eine Fortbildungsveranstaltung für künftige Lehrkräfte durch.
Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit war die Vielstimmigkeit der Erinnerungen an die SBZ/DDR. Innerhalb von Familien und Generationen bestehen große Unterschiede, die wiederum beeinflussen, wie junge Menschen heute die DDR-Zeit sehen. Das kollektive Gedächtnis bewegt sich hierbei im Spannungsfeld zwischen Diktaturerfahrung, den Opfern an der Mauer und dem Mut von 1989 auf der einen Seite sowie den alltäglichen Kompromissen, der Anpassung oder dem Streben nach Sozialismus auf der anderen. Die Teilnehmer erörterten die daraus folgenden Prinzipien und Herausforderungen schulischer Zeitzeugenarbeit und trainierten den Umgang mit dem digitalen Zeitzeugenportal der LAkD. Die Veranstaltung bot den künftigen Lehrerinnen und Lehrern damit ein wertvolles, praxisnahes Werkzeug, um das komplexe Thema der DDR-Geschichte multiperspektivisch, lebendig und sensibel im Unterricht zu vermitteln.


