„Go Clara Go“ in der Filmreihe Zeitschnitt
7. August 2026 , 19:30 – 21:30

Vor gut 50 Jahren erklärte eine Handvoll Künstlerinnen und Künstler die einstige sozialistische Vorzeigestadt Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zur avantgardistischen
Happening-Zone. Ob stumme Performances oder Pleinairs, überbordende Feste oder kaltnadelradierte Kollektivwerke – die Gruppe CLARA MOSCH und die genossenschaftlich
organisierte „Galerie Oben“ bewiesen seit den 1970er Jahren, dass Kunst in der DDR freier agieren konnte als offiziell erwünscht – vorausgesetzt, man traute sich und hatte etwas zu sagen und zu zeigen.
D 2025
87 min, Dokumentarfilm
FSK: ab 0
Pädagogische Empfehlung: sehenswert ab 14 Jahren
R: Sylvie Kürsten
In Anwesenheit der Regisseurin Sylvie Kürsten.
Eintritt 5 Euro
ab 19 Uhr ist der Garten und die BAR geöffnet
Begrüßung
Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten
Filmhistorische Einführung
Dr. Claus Löser
Im Anschluss an den Film sind alle herzlich zum Gespräch eingeladen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam und dem Schul- und Bethaus Altlangsow.
Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
0331 / 237292-0