„Abschied von Matjora“ in der Filmreihe Zeitschnitt
21. Mai 2026 , 19:00 – 21:00

Das auf einer idyllischen Insel gelegene Dorf Matjora soll dem Bau eines Wasserkraftwerkes weichen. Im Widerstand entwickelt die Dorfgemeinschaft Kraft, erlebt aber auch Opportunismus und Willkür. „Abschied von Matjora“ war einer jener sowjetischen Filme, die im Rahmen von Glasnost und Perestroika aus dem Giftschrank geholt wurden. Seine
künstlerische Autonomie überzeugt bis heute. Co-Regisseurin Larissa Schepitko konnte die Premiere nicht mehr erleben, sie verstarb 1979 bei einem Verkehrsunfall.
Wie sie musste auch ihr Mann Elem Klimow jahrelange Arbeitsverbote erdulden. Ab 1986 setzte er sich beharrlich für kulturpolitische Reformen ein.
UdSSR 1979/83
95 min, Spielfilm
FSK: ab 12 Jahren
R: Larissa Schepitko und Elem Klimow
Eintritt 5 Euro
Gast für das Nachgespräch ist der Filmwissenschaftler Gary Vanisian.
Begrüßung
Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten
Filmhistorische Einführung
Dr. Claus Löser
Im Anschluss an den Film sind alle herzlich zum Gespräch eingeladen.
In Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam.
Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur
0331 / 237292-0