Vom Mangel zum Markt

Augenoptikermeister Stefan Scharnbeck (Bildmitte) berichtet von der Zwangsverstaatlichung seines Familienbetriebes in Rathenow 1972. Mit auf dem Podium: Kosmetikmeisterin Anette Zimmermann (2.v.l.), der Schlossermeister und ehemalige Präsident der Handwerkskammer Potsdam, Klaus Windeck (1.v.r.), sowie Dr. Ronny Grundig (2.v.r.). Foto: Marion Schlöttke (ZZF)

Unter dem Titel „Vom Mangel zum Markt. Erfahrungen ostdeutscher Handwerksbetriebe in Diktatur und Demokratie“ diskutierten am 21. Juni 2022 im Potsdam Museum brandenburgische Handwerksmeister verschiedener Innungen über die Folgen der Zwangsverstaatlichungen privater Handwerksbetriebe 1972 in der DDR, den wirtschaftlichen Überlebenskampf in der sozialistischen Planwirtschaft und die Veränderungen nach 1989/90. Eingeleitet wurde der Abend durch einen Impulsvortrag des Historikers Dr. Ronny Grundig, das anschließende Gespräch moderierte Dr. Peter Ulrich Weiß (LAkD).

Die Veranstaltung wurde von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam organisiert. Kooperationspartner waren die Handwerkskammer Potsdam sowie die IHK Potsdam.