Stellenausschreibung Referentin / Referent für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) berät Bürgerinnen und Bürger, die in der Sowjetischen Besatzungszone und DDR von Verfolgung betroffen waren und unterrichtet die Öffentlichkeit über die Wirkungsweisen diktatorischer Herrschaftsformen. Zudem berät sie öffentliche Stellen und kooperiert mit Opferverbänden und zahlreichen Bildungs- und Forschungsinstitutionen sowie öffentlichen Einrichtungen.

Die LAkD sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Dienstort Potsdam

eine Referentin/ einen Referenten für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

mit einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden.

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • Konzeption der Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit der Hausleitung (PR, Social Media, Pressearbeit, Veranstaltungen, Werbung)
  • Entwicklung und Umsetzung von geeigneten Kommunikationsstrategien zur Außen-darstellung der Aufgabenbereiche und Themeninhalte der LAkD und der Aufklärung der Öffentlichkeit über Wirkungsweisen diktatorischer Herrschaftsformen
  • Verfassen von Pressemitteilungen und Texten zu Themen und zur Tätigkeit der LAkD sowie zu geschichtspolitischen und zeithistorischen Fragen
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung und Pflege der beiden Homepages der LAkD sowie inhaltliche und technische Bearbeitung
  • Entwicklung und Pflege eines Social Media Profils
  • Medienbeobachtung und thematische Auswertung der Medienberichterstattung, Identifizierung von aufarbeitungsrelevanten Themen und kommunikationsstrategi-sche Beratung der Hausleitung
  • Zusammenarbeit mit den Medien des Landes Brandenburgs und überregionalen Medien
  • Federführung für die Berichterstattung gemäß § 4 BbgAufarbBG

Anforderungen:

  • geistes- oder sozialwissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom, Magister oder Master) zum Beispiel in Journalistik, Publizistik, Medien- und Kommunikationswis-senschaften, Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften
  • Mehrjährige Berufserfahrung in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit oder in journalistischer Tätigkeit oder bei der Vermittlung zeitgeschichtlicher Themen
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Bereitschaft und Fähigkeit zu teamorientiertem Arbeiten
  • schnelle Auffassungsgabe und hohe Motivation
  • hohe Kommunikationskompetenz und Empathie für das Schicksal der von DDR-Unrecht Betroffenen
  • gründliche und umfassende Anwendungskenntnisse der einschlägigen Standardsoftware (MS Office, Content Management Systeme, Datenbanken zur Auswertung geschichtsbezogener Materialien) und Social Media Anwendungen
  • Flexibilität und hohes Organisationstalent
  • Führerschein Kl. B

Die auszuübenden Tätigkeiten lassen eine Bewertung bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L zu.

Für nähere Informationen zum Ausschreibungsverfahren steht Ihnen Frau Hilliger (Tel.: 0331/237 292 0) gern zur Verfügung.

Für Schwerbehinderte gelten bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung die Bestimmungen des SGB IX.

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 13. und 14. Januar 2020 statt.

Ihre aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 17. November 2019 (Datum des Poststempels) an:


Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Frau Hilliger – persönlich, Hegelallee 3, 14467 Potsdam.

Bitte reichen Sie mit den Bewerbungsunterlagen drei Beispiele von Ihnen verfasster Texte, Artikel oder Veröffentlichungen (bei umfangreicheren Publikationen nur in Auszügen) ein.