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SUMMARY:Bürgerberatung in Fürstenberg/Havel
DESCRIPTION:Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten laden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Fürstenberg/Havel und Umgebung zur Beratung vor Ort ein. Das Angebot richtet sich an Menschen\, die in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR politisch verfolgt wurden\, Einsicht in ihre Stasiakten beantragen möchten\, sowie an deren Angehörige. \nIn Einzelgesprächen können insbesondere folgende Themen besprochen werden: \nEinsicht in die Stasi-Unterlagen\n> Antragstellung (einschl. Decknamen-Entschlüsselung und Wiederholungsanträge)\n> Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)\n> Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen\n> Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)\n> Anträge für Forschung und Medien \nBeratung zu SED-Unrecht\n> Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen\, Verwaltungsrechtlichen und\nBeruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche\n> verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden\n> psychosoziale Beratungs- und Hilfsangebote \nVoraussetzung für die Antragstellung ist ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung.\nDie Beratung wird kostenfrei angeboten. \nDie Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg beachtet bei den Beratungsangeboten die derzeitigen Hygieneregeln des Landes Brandenburg. Insbesondere werden der Mindestabstand von 1\,50 Meter eingehalten\, Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt und zum gegenseitigen Schutz von allen Personen während der Beratung ein Mund-Nasenschutz getragen. Zudem werden zur Kontaktnachverfolgung die persönlichen Daten der Ratsuchenden erfasst und datenschutzrechtlich sicher für vier Wochen aufbewahrt. \nFür die Beratung vergeben wir im Vorfeld Termine. Ratsuchende bitten wir deshalb\, sich telefonisch anzumelden unter 0331/23729215 oder per E-Mail unter nadine.markgraf@lakd.brandenburg.de
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SUMMARY:Abgesagt: „Schattenspiel. Der Pfarrer Eckart Giebeler zwischen Kirche\, Staat und Stasi“
DESCRIPTION:Die Veranstaltung wird verschoben und 2021 stattfinden. \nBuchvorstellung und Diskussion\nPfarrer Eckart Giebeler arbeitete von 1949 bis 1992 als evangelischer Gefängnisseelsorger in bis zu zehn Haftanstalten der DDR und verpflichtete sich 1959 per Handschlag zur Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Als IM „Roland“ schrieb er Berichte über Inhaftierte\, besprach Tonbänder mit Informationen über Pfarrkonvente und Pfarrer-Kollegen und übergab dem MfS Dokumente\, die „nur zum innerkirchlichen Dienstgebrauch“ bestimmt waren. 1992 veröffentlichte Giebeler seine Autobiografie unter dem Titel „Hinter verschlossenen Türen. Vierzig Jahre als Gefängnisseelsorger in der DDR“\, in der er u. a. beschreibt\, wie er den Anwerbungen des MfS als Christ und Pfarrer widerstanden habe.\nDie Geschichte von Eckart Giebeler ist in ihren individuellen Dimensionen die Geschichte einer persönlichen Tragik. Aber sie ist auch eine Geschichte von Schuld und Verrat\, ungeklärtem kirchlichen Leitungsverhalten und letztlich eine Geschichte der Suche nach Zugehörigkeit\, die Eckart Giebeler auf seine Weise beantwortet hat.\nBegrüßung\nSylvia Wähling\, Leiterin Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus\nSusanne Kschenka\, LAkD\nVortrag „Pfarrer Eckart Giebeler zwischen Kirche\, Staat und Stasi“\nDr. Marianne Subklew-Jeutner\, Autorin\nGespräch mit der Autorin\, Zeitzeugen und dem Publikum\nModeration: Susanne Kschenka \nDie Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln statt. Es wird um Anmeldung mit Abgabe der Kontaktdaten im Menschenrechtszentrum gebeten: Tel. 0355/290 133 11 oder Mail info@menschenrechtszentrum-cottbus.de \nEinladungskarte
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SUMMARY:Bürgerberatung in Neustadt (Dosse)
DESCRIPTION:Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten laden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Neustadt (Dosse) und Umgebung zur Beratung vor Ort ein. Das Angebot richtet sich an Menschen\, die in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR politisch verfolgt wurden\, Einsicht in ihre Stasiakten beantragen möchten\, sowie an deren Angehörige. \nIn Einzelgesprächen können insbesondere folgende Themen besprochen werden: \nEinsicht in die Stasi-Unterlagen\n> Antragstellung (einschl. Decknamen-Entschlüsselung und Wiederholungsanträge)\n> Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)\n> Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen\n> Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)\n> Anträge für Forschung und Medien \nBeratung zu SED-Unrecht\n> Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen\, Verwaltungsrechtlichen und\nBeruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche\n> verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden\n> psychosoziale Beratungs- und Hilfsangebote \nVoraussetzung für die Antragstellung ist ein gültiges Personaldokument zur Identitätsbestätigung.\nDie Beratung wird kostenfrei angeboten. \nDie Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg beachtet bei den Beratungsangeboten die derzeitigen Hygieneregeln des Landes Brandenburg. Insbesondere werden der Mindestabstand von 1\,50 Meter eingehalten\, Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt und zum gegenseitigen Schutz von allen Personen während der Beratung ein Mund-Nasenschutz getragen. Zudem werden zur Kontaktnachverfolgung die persönlichen Daten der Ratsuchenden erfasst und datenschutzrechtlich sicher für vier Wochen aufbewahrt. \nFür die Beratung vergeben wir im Vorfeld Termine. Ratsuchende bitten wir deshalb\, sich telefonisch anzumelden unter 0331/23729215 oder per E-Mail unter nadine.markgraf@lakd.brandenburg.de
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