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SUMMARY:Bürgerberatung in Joachimsthal
DESCRIPTION:Die Mitarbeiter der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten laden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Joachimsthal und Umgebung zur Beratung vor Ort ein. Das Angebot richtet sich an Menschen\, die in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR politisch verfolgt wurden sowie deren Angehörige. \nIn Einzelgesprächen können insbesondere folgende Themen besprochen werden: \n\ndie Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen\, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche\ndie Suche nach personenbezogenen Unterlagen\, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren\ndie Anerkennung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden\nVermittlung psychosozialer Beratungs- und Hilfsangebote\nAnsprüche Hinterbliebener von Verfolgten\n\nEs können Anträge zur Einsichtnahme in die persönlichen Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit auf Grundlage des Stasi-Unterlagen-Gesetz gestellt werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Personaldokuments.
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SUMMARY:Eröffnung der Ausstellung "Zeugen Jehovas im KZ Ravensbrück und in Haftanstalten der DDR"
DESCRIPTION:Die 2018 in der Gedenkstätte Ravensbrück erstmals gezeigte Ausstellung widmet sich Zeuginnen und Zeugen Jehovas\, die im NS-Staat unter anderem im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert und später in der DDR erneut verfolgt waren. Von völkischen und nationalsozialistischen Kreisen wurden die Bibelforscherinnen und Bibelforscher bereits in den 1920er Jahren als „jüdische Bolschewisten“\, „Volksverräter“ und „Kommunisten“ verunglimpft. \nRund 2.800 deutsche Zeuginnen und Zeugen Jehovas sowie 1.400 aus den besetzen Ländern wurden als „Schutzhäftlinge“ der Gestapo in die Konzentrationslager deportiert. Im KZ Ravensbrück waren bis zur Befreiung 782 weibliche und 218 männliche Bibelforscher inhaftiert. \nNach dem Zweiten Weltkrieg wurden die verfolgten Zeugen Jehovas in der Sowjetischen Besatzungszone als Opfer des Faschismus (OdF) anerkannt. Unmittelbar nach Gründung der DDR warf man ihnen jedoch „Kosmopolitismus“\, „Boykotthetze“ und „Spionage für den Westen“ vor. Die Organisation wurde verboten\, ihre Mitglieder verloren ihren Status als OdF und viele von ihnen wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt. Nach Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in der DDR (1962) wurden Zeugen Jehovas wegen der Totalverweigerung des Wehrdienstes vor Gericht gestellt und verurteilt. \nIn der Bundesrepublik wurden sie zwischen 1960 und 1969 ebenfalls verurteilt\, wenn sie auch den Ersatzdienst ablehnten. \n  \n„Nachdem wir mehr als ein halbes Jahrhundert all die schrecklichen Dinge\, die wir erlebt haben\, vor anderen verborgen gehalten haben\, bricht nun dieses lärmende Schweigen aus mir\, aus uns heraus. […] Plötzlich gibt es ein aufrichtiges Interesse für das\, was damals mit uns geschah.“ \nHermine Schmidt (Jg. 1925)\, Überlebende des KZ Stutthof\, über das Mitte der 1990er Jahre einsetzende Interesse an der Verfolgungsgeschichte der Zeugen Jehovas \n  \nEinladungskarte des Landtags
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SUMMARY:"Mut verbindet" - Fest zum Tag der Deutschen Einheit in Kiel
DESCRIPTION:Unter dem Motto „Mut verbindet“ findet am 2. und 3. oktober in Kiel die Feier zum Tag der Deutschen Einheit statt. Die Konferenz der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik\, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur wird mit einem eigenen Stand vertreten sein. \nWeitere Informationen zu den Feierlichkeiten finden Sie unter: https://mut-verbindet.de/
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SUMMARY:Bürgerberatung und Vortrag "Das Wirken der Stasi in Bernau"
DESCRIPTION:Die Mitarbeiter der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten laden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Bernau und Umgebung zur Beratung vor Ort ein. Das Angebot richtet sich an Menschen\, die in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR politisch verfolgt wurden sowie deren Angehörige. \nIn Einzelgesprächen können insbesondere folgende Themen besprochen werden: \n\ndie Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen\, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche\ndie Suche nach personenbezogenen Unterlagen\, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren\ndie Anerkennung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden\nVermittlung psychosozialer Beratungs- und Hilfsangebote\nAnsprüche Hinterbliebener von Verfolgten\n\nEs können Anträge zur Einsichtnahme in die persönlichen Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit auf Grundlage des Stasi-Unterlagen-Gesetz gestellt werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Personaldokuments. \nAb 17:00 Uhr wird Rüdiger Sielaff unter dem Titel „Beobachten – Verfolgen – Zersetzen“ das Wirken der Stasi in Bernau aufzeigen.
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SUMMARY:Leipzig erinnert an die Friedliche Revolution - Friedensgebet und Lichtfest
DESCRIPTION:Leipzig erinnert an das 30-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution. Geplant sind u.a. ein Friedensgebet in der Nikolaikirche sowie das Leipziger Lichtfest. \n  \nWeitere Informationen zu den Feierlichkeiten gibt es bei der Stadt Leipzig sowie unter  http://www.lichtfest.leipziger-freiheit.de/
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SUMMARY:Für ein offenes Land mit freien Menschen
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SUMMARY:Bürgerberatung in Strausberg
DESCRIPTION:Die Mitarbeiter der Brandenburgischen Aufarbeitungsbeauftragten laden interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Strausberg und Umgebung zur Beratung vor Ort ein. Das Angebot richtet sich an Menschen\, die in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR politisch verfolgt wurden sowie deren Angehörige. \nIn Einzelgesprächen können insbesondere folgende Themen besprochen werden: \n\ndie Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen\, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebende Leistungsansprüche\ndie Suche nach personenbezogenen Unterlagen\, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren\ndie Anerkennung verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden\nVermittlung psychosozialer Beratungs- und Hilfsangebote\nAnsprüche Hinterbliebener von Verfolgten\n\nEs können Anträge zur Einsichtnahme in die persönlichen Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit auf Grundlage des Stasi-Unterlagen-Gesetz gestellt werden. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Personaldokuments.
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SUMMARY:"Mein Potsdam. Was muss sich 30 Jahre nach der "Wende" heute "wenden"?
DESCRIPTION:Statements: \n\nBeate Fernengel\, ehemalige Präsidentin der IHK Potsdam\, vorher Hoteldirektorin\, die Obdachlose dort arbeiten und wohnen ließ\, jetzt Coach\, aus dem Osten\nHans-Dieter Rutsch\, Filmemacher und Autor\, aus dem Osten\nGunnar Schulz\, (früher) Sozialdiakon\, Sozialtherapeut und Traumacoach\, aus dem Osten\nAdelheid van Lessen\, Richterin\, Direktorin des Amtsgerichts Brandenburg\, aus dem Westen\nEmilia Engels\, Potsdamerin\, Studentin Geographie  und Politikwissenschaft\, Mitglied bei Greenpeace und Netzwerkgruppe Fridays for Future Halle\n\nModeration: Cornelia Radeke-Engst \nMusik: Christian Deichstetter \nDie Veranstaltung findet in der Reihe „Potsdamer Gespräche“ statt und ist eine Kooperationsveranstaltung der LAkD mit der Nagelkreuzkapelle am Ort der Garnisonkirche Potsdam \n  \nEinladung \n  \n 
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SUMMARY:16. Berlin-Brandenburgisches Forum für zeitgeschichtliche Bildung
DESCRIPTION:Demokratie stärken! Historische Bildung in Zeiten politischer Polarisierung\nWir erleben in Deutschland momentan eine zunehmende Polarisierung in der politischen Kultur. Freiheit und Rechtsstaatlichkeit werden zunehmend von Teilen der Gesellschaft in Frage gestellt – gleichzeitig erschweren verkürzte Realitäten und einfache Losungen den pluralistischen Meinungsaustausch. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die historisch-politische Bildung\, die sich diesen demokratischen Grundwerten verpflichtet fühlt. Gerade in Zeiten\, in denen sich die politische Landschaft ebenso rasant verändert wie die Vermittlung und Aneignung an Schulen und außerschulischen Lernorten\, sollte über die Fragen zu Indoktrination\, Kontroversität und Multiperspektivität mit dem Ziel eines nachhaltigen Demokratieverständnisses neu nachgedacht werden. \nWo liegen hierbei die Chancen und Grenzen der Bildungsarbeit? Und wie können Schulen und Gedenkstätten mit ihren daran orientierten Angeboten zur Stärkung des demokratischen Bewusstseins und Verhaltens aktiv beitragen? Diesen und weiteren Fragen soll im Rahmen des 16. Forums für zeitgeschichtliche Bildung in einer Fachdiskussion\, vier Workshops\, pointierten Schlussworten und einem resümierenden Poetry Slam nachgegangen werden. Die Veranstaltung ist als Lehrerfortbildung durch die Senatsschulverwaltung Berlin anerkannt. \nProgramm Vormittag \n09.30-10.00 Uhr Anmeldung \n10.00-10.30 Uhr Begrüßung \nDr. Helge Heidemeyer\, Direktor der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen\nDr. Martin Brendebach\, Senatsverwaltung für Bildung\, Jugend und Familie\, Berlin\nTom Sello\, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\nDr. Hans-Christian Jasch\, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz\nJörg von Bilavsky\, Leiter Bildung und Vermittlung der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen \n10.30-12.00 Uhr Podium „Demokratie stärken! Historische Bildung in Zeiten politischer Polarisierung“ \nAmélie zu Eulenburg\, Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße\, Potsdam\nProf. Dr. Sabine Achour\, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin\nProf. Dr. Heike Radvan\, Brandenburgisch-Technische Universität Cottbus-Senftenberg\nTobias Kuster\, Berliner Schulinspektion und Lehrer\nModeration: Anja Witzel\, Berliner Landeszentrale für politische Bildung \n12.00-13.30 Uhr Mittagspause mit Programm \nCafeteria\nEs besteht die Möglichkeit zu Führungen durch die ehemalige Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen sowie durch die Dauer- und Sonderausstellung (ca. 1h). \n  \nProgramm Nachmittag \n13.30-15.30 Uhr Workshops \n  \nWorkshop A: Neutralität – ein Mythos! \nMenschenrechte und Widerstand gegen den Nationalsozialismus\nDr. Christine Müller-Botsch\, Gedenkstätte Deutscher Widerstand\, Berlin\nZur zivilisierten Kontroverse ermutigen – nur Wie? Demokratiebildung gegen die langen Schatten zweier Diktaturen\nDr. Michaela Hänke-Portscheller\, Studiendirektorin\, Bielefeld\nModeration: Dr. Enrico Heitzer\, Gedenkstätte Sachsenhausen\, Brandenburg\nKommentare: Jörg von Bilavsky\, Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen \nWorkshop B: Kontroversität oder Kontrolle? \nZurück zu den Quellen: Arbeit mit Stasi-Akten als Übung in Skepsis\nDr. Axel Janowitz\, Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen\, Berlin\nDemokratische Auseinandersetzung als Selbstverständlichkeit\nJan Krebs\, Lernort 7xjung und Bildungsarbeit von Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.\, Berlin\nModeration: Dr. Stephanie Bohra\, Stiftung Topographie des Terrors\, Berlin\nKommentare: Dr. Christoph Hamann\, Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg \nWorkshop C: Welche Perspektive zählt? \nüberLAGERt – lokale Jugendgeschichtsarbeit an Orten ehemaliger KZ-Außenlager in Brandenburg\nSandra Brenner\, Landesjugendring Brandenburg e.V. in Kooperation mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\nPädagogisches Konzept „Lernort Keibelstraße“\nDr. Irmgard Zündorf / Birgit Marzinka\, Studiengang Public History der FU Berlin / Lernort „Polizeigefängnis Keibelstraße“ Berlin\nModeration: Dr. Helge Heidemeyer\, Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen\nKommentare: Katharina Hochmuth\, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur\, Berlin \nWorkshop D: Gegen Populismus und Parolen \nDas Argutraining – #Wieder_sprechen für Demokratie\nLarissa Bothe\, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.\, Berlin\nModeration: Larissa Bothe\, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.\, Berlin\nKommentare: Jana Birthelmer\, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED Diktatur \n15:30-16.00 Uhr Kaffeepause \n16.00-17.00 Uhr Abschlussdiskussion und Poetry Slam (angefragt)\nPodium mit den Kommentatoren der Workshops \n\nJörg von Bilavsky\, Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen\nDr. Christoph Hamann\, Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg\nKatharina Hochmuth\, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\nJana Birthelmer\, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\n\nModeration: Silvana Hilliger\, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur \n17.00 Uhr Ende der Veranstaltung \nEinladung & Anmeldung\n 
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SUMMARY:"Engelchen" in der Filmreihe Zeitschnitt
DESCRIPTION:Zeitschnitt 2019: Umbrüche – Aufbrüche\nFilmreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und dem Filmmuseum Potsdam\nDie renommierte DEFA-Regisseurin Helke Misselwitz („Winter adé“) drehte 1995 mit „Engelchen“ ihren zweiten Spielfilm\, der mehrere Preise auf internationalen Festivals gewann und ganz regulär mit mehreren Kopien in die deutschen Kinos gelangte. Nach seiner Auswertung auf den Leinwänden verschwand er wieder aus der Wahrnehmung. Nun kann das Werk wiederentdeckt werden! Die Geschichte von Ramona\, die versteckt am Bahnhof Ostkreuz lebt und sich Hals über Kopf in einen polnischen Zigarettenhändler verliebt\, erzählt auch jenseits des Plots immens viel von den sozialen Verwerfungen jener Zeit. Kameramann Thomas Plenert fährt zu Höchstform auf\, experimentiert mit überraschenden visuellen Effekten\, bleibt aber doch immer ganz dicht und empathisch an der tragischen Hauptfigur. Flankiert wird dieses zerbrechliche „Engelchen“ durch den von Ulrich Mühe gespielten\, melancholischen Kommissar. \nD 1996\, 91 Minuten\, Spielfilm\nR: Helke Misselwitz\nD: Susanne Lothar\, Cezary Pazura\, Kathrin Angerer\nFSK: ab 12 \nEintritt 3\,00 EUR
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LOCATION:Gedenktafel am ehemaligen Verhörkeller des sowjetischen Geheimdienstes\, Gesundbrunnenstraße 9\, Bad Freienwalde (Oder)\, Brandenburg\, 16259\, Deutschland
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SUMMARY:Du immer mit deiner Wende. Gespräch über 30 Jahre Friedliche Revolution 1989 in Kyritz
DESCRIPTION:Vor 30 Jahren strömten Menschenmassen über die Grenzen\, brannten unzählige Kerzen\, versammelten sich im Schutz der Kirche diejenigen\, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen wollten. In Russland\, in Ungarn und im Baltikum nahm die Bewegung ihren Anfang. Die DDR war vergleichsweise spät dran\, mit der ersten Montagsdemonstration am 4. September 1989. \nWie war das in Kyritz\, wann ging es hier los mit den Demonstrationen\, den Treffen in der St. Marienkirche? Wie haben Sie diese Zeit erlebt? Wie erzählen Sie ihren Kindern und Enkeln davon?Jeder und jede hat diese Zeit anders erlebt. Neben Jubel und Freude gab es auch Angst und Verunsicherung. Manche konnten die Chance zum Aufbruch kaum erwarten. Eltern verschwanden und ließen ihre Kinder zurück\, LKW-Fahrer ließen ihre Fracht im Stich. Andere fragten sich: Was wird aus mir? \nDie Stadt Kyritz\, der Historische Heimatverein für Kyritz und die Ostprignitz e. V. und die Evangelischen Kirchengemeinden des Pfarrsprengels Kyritz und Gumtow laden gemeinsam mit der LAkD zu diesem Abend ein\, der der Erinnerung an diese Monate des Aufbruchs gewidmet ist. \nEinladung
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SUMMARY:Amnestie. Das Ende der politischen Verfolgung in der DDR
DESCRIPTION:Eine der wichtigsten Forderungen der Friedlichen Revolution 1989 war die juristische Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern der SED-Diktatur.\n\nDie Justiz in der DDR blieb bis 1989 eine der wichtigsten Stützen der SED-Diktatur. Die Rechtsprechung diente bis zum 27. Oktober 1989 der Durchsetzung sozialistischer Ziele und folgte dabei den ideologischen Vorgaben der Staatspartei. Die Parteimitgliedschaft der meisten Justizangehörigen sicherte der SED den Zugriff auf die Gesetzgebung\, die Rechtsprechung und das ganze Rechtssystem. Bis zum Sturz der SED in der friedlichen Revolution gab es keine unabhängige Judikative.\n\nDie Ereignisse des Herbstes 1989 zwangen die DDR-Staatsführung\, einzelne Strafrechtsparagrafen durch einen Amnestiebeschluss außer Kraft zu setzen. Dazu gehörte insbesondere der §213\, der sogenannte ungesetzliche Grenzübertritt\, der bis zu diesem Zeitpunkt hart verfolgt wurde.\n\nDie erste und einzige frei gewählte Volkskammer der DDR beschloss dann am 29. Juni 1990 ein Strafrechtsänderungsgesetz\, das alle Strafrechtsparagrafen aus dem Strafgesetzbuch der DDR entfernte\, die vorrangig der politischen Verfolgung dienten. Dazu gehörten §99: Landesverräterische Nachrichtenübermittlung\, §105: Staatsfeindlicher Menschenhandel\, §106: Staatsfeindliche Hetze\, §219: Ungesetzliche Verbindungsaufnahme\, Artikel 3 der Verfassung der DDR: Boykotthetze\, §256: Wehrdienst-entziehung und Wehrdienstverweigerung sowie weitere Paragrafen.\n\nDie Veranstaltung soll den Systemwechsel von einer Gerichtsbarkeit\, die der Durchsetzung und dem Machterhalt einer Partei diente\, zu einer unabhängigen\, dem demokratischen Prinzip der Gewaltenteilung verpflichteten Gerichtsbarkeit nachzeichnen und bewusst machen. Den besonderen Schwerpunkt werden die Ereignisse im Herbst 1989 und die Folgemonate sowie der Weg zur Veränderung des Strafgesetzbuches bilden.\n\nEine Veranstaltung in Kooperation mit dem Landgericht Potsdam.\n\nEinladung
URL:https://aufarbeitung.brandenburg.de/event/amnestie-das-ende-der-politischen-verfolgung-in-der-ddr/
LOCATION:Verfassungsgericht des Landes Brandenburg\, Jägerallee 9-12\, Potsdam\, 14469\, Deutschland
CATEGORIES:Veranstaltungen zum Jahresthema
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