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SUMMARY:"Eisenzeit" in der Filmreihe Zeitschnitt
DESCRIPTION:Zeitschnitt 2019: Umbrüche – Aufbrüche\nFilmreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und dem Filmmuseum Potsdam\nBereits während seiner Zeit als Regiestudent in Potsdam-Babelsberg plante Thomas Heise ein Gruppenporträt über Jugendliche in Eisenhüttenstadt\, der „ersten sozialistischen Stadt der DDR“\, die als „Stalinstadt“ Anfang der 1950 aus dem Boden gestampft wurde. Das Projekt wird noch im Recherchestadium abgebrochen. Als der Regisseur zehn Jahre später endlich in seinem Beruf arbeiten kann und sich erneut dem alten Vorhaben zuwendet\, sind nur noch zwei der vier Gesprächspartner am Leben.\nMit seiner Dokumentation geht Heise den Spuren der Verstorbenen nach\, entwirft ein ernüchterndes Bild verkommener Utopien und abgebrochener Lebensentwürfe. \nD 1991\, 87 Minuten\, Dokumentarfilm\nR: Thomas Heise\nFSK: ab 12 \nEintritt frei
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LOCATION:Evangelische Trinitatiskirchengemeinde\, Schloßstraße 5\, Finsterwalde\, 03238
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SUMMARY:Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer: biografisches Arbeiten in Gedenkstätten und dessen Potential für den Unterricht
DESCRIPTION:Begegnungen mit Geschichten- biografisches Arbeiten in Gedenkstätten und dessen Potential für den Unterricht/LehrerInnen interviewen Zeitzeugen \nFortbildung für die  Fachbereiche: Geschichte\, Politik\, LER\,  WiSo\, u.a. Interessierte \n Inhalt: \n\nBegrüßung und Einführung\nSoziometrische Einstimmung in das Tagesthema\nRundgang durch die Gedenkstätte\nbiografisches Recherchieren in der Ausstellung\nInterviews mit anwesenden Zeitzeugen\n\nAnmeldung: \nüber TIS- online/ Fortbildungsdatenbank (Veranstaltungs-Nr.: 18B712801) \nper mail an: projektwerkstatt-lindenstrasse@web.de \n  \nAnmeldeschluss: 31.05.2019 \nDie Fortbildung ist anerkannt. Jede/r TeilnehmerIn erhält eine Bescheinigung. \n  \n  \nEinladung Fortbildung Lindenstraße 07.06.2019
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LOCATION:Gedenkstätte Potsdam Lindenstraße\, Lindenstraße 54\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
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SUMMARY:"Wege in die Nacht" in der Filmreihe Zeitschnitt
DESCRIPTION:Zeitschnitt 2019: Umbrüche – Aufbrüche\nFilmreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und dem Filmmuseum Potsdam\nEin ehemaliger DDR-Funktionsträger findet sich zehn Jahre nach dem Fall der Mauer in den Ruinen seiner Lebensideale: ohne Arbeit und Anerkennung muss er zudem erleben\, wie sich seine Frau von ihm entfremdet. Um sich gegen den Lauf der Dinge zu stemmen\, gründet er eine Art Privatarmee\, mit der er im nächtlichen Berlin für Ordnung und Sicherheit sorgen will. Auch hier ist sein Scheitern vorgezeichnet. Durch die fast testamentarische Konzentration auf die Hauptfigur gelingt Kleinert ein ebenso beklemmendes wie glaubwürdiges Psychogramm. Hinzu kommen die traumwandlerische Kameraarbeit von Jürgen Jürges sowie ein grandioser Hilmar Thate in der Hauptrolle. Ein wichtiger Film – weder Klagegesang auf die versunkene DDR\, noch Thesenschrift gegen das neue\, vereinigte Deutschland. „Sehenswert!“ (TIP) \nD 1999\, 98 Minuten\, Spielfilm\nR: Andreas Kleinert\nD: Hilmar Thate\, Cornelia Schmaus\, Henriette Heinze\nFSK: ab 12 \nEintritt 3\,00 EUR/Schülerinnen und Schüler 1\,00 EUR
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LOCATION:Klostergalerie Zehdenick\, Am Kloster 1\, Zehdenick\, 16792
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung anlässlich des Volksaufstandes am 17. Juni 1953
DESCRIPTION:Am 17. Juni 1953 kam es in der Stadt Brandenburg an der Havel zu einem Volksaufstand. Bauarbeiter\, Beschäftigte des Schlepperwerkes\, Arbeiter des Stahlwerkes und Beschäftigte der Thälmannwerft legten die Arbeit nieder. Tausende von Brandenburgerinnen und Brandenburgern gingen für Freiheit und gegen Unterdrückung auf die Straße. \nEine zentrale Örtlichkeit der Proteste war das damalige Kreisgericht in der Steinstraße 61\, das von den Demonstranten gestürmt wurde\, die die Freilassung von 42 politischen Gefangenen aus der angeschlossenen Untersuchungshaftanstalt erwirkten. \nDie Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg wird zum Jahrestag des 17. Juni eine Gedenkveranstaltung durchführen. Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur\, Dr. Maria Nooke\, wird dabei eine Festrede halten.
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LOCATION:Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg\, Steinstraße 61\, Brandenburg an der Havel\, Brandenburg\, 14776\, Deutschland
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung für verfolgte Jugendliche
DESCRIPTION:Mit einem öffentlichen Gedenken beginnt am 17. Juni 2019 in Wittenberge eine Radtour entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit 30 Teilnehmern aus Mecklenburg-Vorpommern\, darunter 19 Schülerinnen und Schüler. Für die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)\, wird Rainer Potratz\, Referent für Historische Forschung und Gedenkstätten sprechen.\nAm 17. Juni erinnern die Landesbeauftragten aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an das  Schicksal von insgesamt 29 Jugendlichen aus Wittenberge\, die wegen angeblicher staatsfeindlicher Aktionen 1945/46 von der sowjetischen Besatzungsmacht verhaftet wurden. \nIn einem Keller in der Villa in der Wiglowstraße in Wittenberge wurden Ende 1945 Jugendliche aus Wittenberge vom sowjetischen Geheimdienst verhört. Von den 1945/46 festgenommenen Jugendlichen wurden drei zum Tode verurteilt und hingerichtet. Alle anderen Jugendlichen wurden zu 7 bis 10 Jahren Arbeits- und Erziehungslager verurteilt. 9 von ihnen starben aufgrund der unmenschlichen Haftbedingungen in sowjetischen Speziallagern wie Sachsenhausen. \nRainer Potratz von der LAkD wird die Ereignisse des 17. Juni in Wittenberge 1953 schildern\, Schülerinnen und Schüler werden die Namen der verfolgten Jugendlichen verlesen. \n 
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SUMMARY:Bürgerberatung in Wiesenburg/Mark
DESCRIPTION:Die mobile Beratung bietet im Flächenland Brandenburg\, insbesondere in den etwas abgelegenen Regionen\, eine gute Möglichkeit zu einem direkten Beratungsgespräch. Insbesondere wer aus gesundheitlichen\, aber auch finanziellen oder zeitlichen Gründen in seiner Mobilität eingeschränkt ist\, erhält die Möglichkeit zur wohnortnahen Beratung. Dieses Angebot unterbreiten wir auch infolge des inzwischen hohen Alters vieler ehemaliger Verfolgter. \nWenn Sie Fragen zur Rehabilitierung und Entschädigung von SED-Unrecht haben\, zur Akteneinsicht in die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR sowie zur Überprüfung kommunaler Vertretungskörperschaften auf hauptamtliche oder inoffizielle Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst\, beraten Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesbeauftragten an verschiedenen Orten im Land Brandenburg. Eine Anmeldung ist nicht nötig. \nDie Bürgerberatung findet im Kulturraum der Gemeindeverwaltung statt.
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SUMMARY:Auftrittsverbot. Auseinandersetzungen um Konzerte von Stephan Krawczyk und Freya Klier 1987 im Bezirk Cottbus
DESCRIPTION:Auftrittsverbote für Künstler\, Pfarrer und Kirchengemeinden unter Druck\, unterdrückte Proteste – das alles spielte sich Ende der 1980er Jahre keineswegs nur in den Großstädten der DDR ab. Auch in Forst und in weiteren Orten des Bezirkes Cottbus kam es zu Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Stellen und oppositionell eingestellten Gruppen. Dabei ging es nicht nur um Auftrittsverbote\, sondern um Meinungsfreiheit und deren Unterdrückung. 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution von 1989 nimmt die Veranstaltung Auseinandersetzungen um Konzerte des Künstlerpaares Stephan Krawczyk und Freya Klier aus der Sicht von Zeitzeugen und historischen Quellen in den Blick und stellt sie in den Zusammenhang der damaligen Entwicklungen. Stephan Krawczyk singt alte und neue Lieder. \nNovember 1987: Drei Kirchgemeinden kündigen Auftritte des Künstlerpaares Stephan Krawczyk und Freya Klier an: in Hornow (bei Spremberg)\, Groß Bademeusel und Friedersdorf (bei Doberlug). Staatliche Stellen üben daraufhin massiven Druck auf die Pfarrer\, die Kirchengemeinden\, interessierte Bürger und die Dorfgemeinschaften aus: Verkehrssperren werden errichtet\, der Busverkehr eingestellt\, Taxen erhalten ein Durchfahrtsverbot\, Geschäfte und Gaststätten werden geschlossen\, Polizei und Stasi überwachen das Geschehen. \nIn Hornow und Friedersdorf gelingt es\, dem Druck zu widerstehen. Zum Auftritt in Groß Bademeusel soll es nicht kommen: aufgrund der massiven Bedrohung wird das Konzert abgesagt. \nDiese Absage löste heftige politische Auseinandersetzungen aus und wurde zum Schlüsselereignis der politischen Mobilisierung in der Region Forst. Eine direkte Reaktion war die Herausgabe des Informationsblattes „Aufbruch“ des Ökumenischen Friedenskreises. Wie die unabhängigen Programme des Künstlerpaares stellten diese Veröffentlichungen das staatliche Meinungsmonopol in Frage. \nProgramm: \n\nBegrüßung und inhaltliche Einführung\nDr. Maria Nooke\, die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur\nGesprächsrunde mit Zeitzeugen\nStephan Krawczyk (Berlin)\, Pfarrer Christoph Lange (damals Friedersdorf)\, Pfarrer Christian Popp (damals Groß Bademeusel)\, Pfarrer Bodo Trummer (Forst)\nKonzert mit Stephan Krawczyk\nAusklang im Gespräch (der Forster Geschichtsstammtisch bietet Getränke an)\n\nModeration: Susanne Kschenka (LAkD)
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