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SUMMARY:Bürgerberatung in Burg (Spreewald)
DESCRIPTION:Die Landesbeauftragte berät in Kooperation mit der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes Bürgerinnen und Bürger zu Fragen der  Einsichtnahme in die Stasi-Unterlagen sowie von SED-Unrecht Betroffene zu ihren Rechten.
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SUMMARY:Buchvorstellung: Andreas Weigelt "Vorwurf: Aktiver Nazi\, Werwolf oder Agent. Die Verhaftungspraxis sowjetischer Geheimdienste in und um Bad Freienwalde 1945 - 1955"
DESCRIPTION:Nach dem Ende des 2. Weltkrieges vereinbarten die alliierten Siegermächte eine Entnazifizierung der deutschen Bevöl-kerung. In der Sowjetischen Besatzungszonen (SBZ) und der DDR waren nach sowjetischen Angaben 122 671 deutsche Männer\, Frauen und Jugendliche von 1945 bis 1950 in den sowjetischen Speziallagern interniert. Sie wurden nach Befehl 00315 des Volkskommissars für Innere Angelegen-heiten der UdSSR ohne Urteil in anfangs zehn Lagern in der SBZ verbracht. Später wurden auch von Sowjetischen Militärtribunalen (SMT) Verurteilte in einige dieser Lager\, z. B. Sachsenhausen\, eingeliefert. Bis heute gibt es jedoch kaum gesicherte Angaben über die tatsächlichen Verhaftungsgründe.\nDer Historiker Dr. Andreas Weigelt hat am Beispiel der Stadt Bad Freienwalde untersucht\, wie viele Menschen zwischen 1945 und 1955 aus diesem Ort von sowjetischen Geheim-diensten verhaftet wurden und aus welchen Gründen das erfolgte. Er ermittelte eine Gesamtzahl von 317 Betroffenen\, von denen 255 ohne Urteil interniert waren\, die anderen wurden von einem Sowjetischen Militärtribunal verurteilt. Er hat die Verhaftungsgründe dargestellt und die Lebenswege in vielen Fällen rekonstruiert. Einige von ihnen wurden von einem SMT in Potsdam verurteilt. Die Ergebnisse seiner Arbeit sind in der Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Branden-burg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) veröffentlicht.\nBei der Buchvorstellung werden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.\nGesprächsteilnehmer:\nDr. Andreas Weigelt\, Historiker und Autor\nRainer Potratz\, Mitarbeiter der LAkD\nSie sind herzlich eingeladen\, sich an der Diskussion zu beteiligen. Das Buch wird kostenfrei abgegeben.\nEine Veranstaltung der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße und der Fördergemeinschaft Lindenstraße 54 Potsdam
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SUMMARY:Lesung und Gespräch: "Verführung\, Kontrolle\, Verrat. Das MfS und die Familie"
DESCRIPTION:Lesung aus dem in der Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur erschienenen Buch\, herausgegeben von Martin Ahrends\, mit anschließendem Gespräch. \n  \nDie Menschen in der DDR waren auch in ihrem Privatleben mit Manipulation\, Verführung\, Einschüchterung und „Zersetzung“ durch die Staatssicherheit konfrontiert. Selbst Beziehungen zwischen Geschwistern\, Kindern und Eltern\, unter Ehe- und Liebespaaren wurden vom MfS instrumentalisiert. Die Einsicht\, dass die hier versammelten Geschichten vom „sozialen Gift“ dieser Eingriffe keine Einzelfälle und nicht nur Privatsache sind\, sondern in den öffentlichen Diskurs um die Erbschaft der DDR gehören\, hat sich in den letzten Jahren bei vielen Betroffenen durchgesetzt. Gleichviel\, wie sie sich heute politisch bewertet finden\, werden Opfer und Täter als Menschen erkennbar: in ihrer Befangenheit\, ihrer Verletzung und Wut\, ihrer Resignation\, ihrem Verzeihen. \nMartin Ahrends studierte Philosophie\, Musik und Theaterregie in Ostberlin. Er war Redakteur einer Zeitschrift und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Komischen Oper. Nach einem politisch begründeten Arbeitsverbot stellte er 1982 einen Ausreiseantrag\, dem 1984 stattgegeben wurde. Zwischen 1986 und 1994 war er Redakteur und freier Mitarbeiter der Wochenzeitung „DIE ZEIT“\, seither ist er freier Autor.
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SUMMARY:„Abschied von Agnes“ in der Filmreihe Zeitschnitt
DESCRIPTION:Zeitschnitt 2019: Umbrüche – Aufbrüche\nFilmreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und dem Filmmuseum Potsdam\nOst-Berlin\, Anfang der 90er Jahre. Ein arbeitsloser Wissenschaftler trauert um seine verstorbene Frau und versucht\, ein Buch zu schreiben. Unvermittelt bricht in seinen Alltag ein von den Medien gehetzter Mann ein\, der um Unterkunft bittet. Als sich herausstellt\, dass er verblüffend genau über das Leben seines Gastgebers Bescheid weiß\, kehrt sich das Verhältnis der Männer in ein absurdes Abhängigkeitsverhältnis um. In einem letzten Aufbegehren gelingt es dem Wissenschaftler\, sich davon zu befreien. \nDeutschland 1994\, 100 Minuten \, Spielfilm\nR: Michael Gwisdek\nD: Michael Gwisdek\, Sylvester Groth\, Heide Kipp \, Gerhard Straus-Joachimsthal\nFSK: ab 12 \nEintritt 3\,00 EUR
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