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SUMMARY:Für ein freies Land mit offenen Grenzen
DESCRIPTION:FÜR EIN FREIES LAND MIT OFFENEN GRENZEN\n\n\n\nMit dem Fall der Berliner Mauer in den Abendstunden des 9. November 1989 wurde Weltgeschichte geschrieben. Die missverständliche Ankündigung zur neuen Reisefreiheit durch SED-Politbüromitglied Günter Schabowski löste einen Sturm der DDR-Bürger auf die Grenzübergänge aus\, der zum Mauerfall und schließlich zum Ende des tödlichen Grenzregimes zur Bundesrepublik und zu West-Berlin führte. \n\n\n\nDie Grenzöffnung war ein überraschender Glücksmoment der Geschichte\, der sich allerdings ohne den Freiheitskampf der Bürgerrechtsbewegung\, die Massenfluchtbewegung und die landesweiten Proteste vom Herbst 1989 nicht ereignet hätte. Auch in Schwedt/Oder waren die Menschen gegen die SED-Diktatur auf die Straße gegangen. Während hunderttausende DDR-Bürger nun die unverhoffte Freiheit feierten\, blieben die Häftlinge des Militärgefängnisses und der Disziplinareinheit Schwedt weiterhin weggesperrt. Für sie\, die teilweise ohne Gerichtsurteil einsaßen\, endeten der Alptraum und die Schikanen erst Wochen später. Lange nach dem Ende der DDR wurde bekannt\, dass viele Eingesperrte jahrelange Haftfolgeschäden davontrugen.  \n\n\n\nVor diesem historischen Hintergrund laden der Landtag\, die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und die Stadt Schwedt/Oder zur zentralen Veranstaltung des Landes Brandenburg in Erinnerung an den Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 in die Uckermärkischen Bühnen Schwedt ein. Damit möchten wir dieses herausragende Ereignis der Friedlichen Revolution sowie diejenigen Menschen würdigen\, die aufbegehrten und zum Sturz des SED-Regimes beitrugen. Zugleich erinnern wir an Leid und Unrecht\, das den Häftlingen im Militärgefängnis und in der Disziplinareinheit Schwedt zugefügt wurde. \n\n\n\nWir bitten Sie\, uns Ihre Teilnahme per Online-Anmeldung unter dem Link http://anmeldung.protokoll-bb.de oder über die E-Mail-Adresse anmeldung-protokoll@landtag.brandenburg.de mitzuteilen. \n\n\n\nSollten Sie Fragen zur Veranstaltung haben\, so können Sie diese gern unter der Rufnummer  0331 / 275 481 916 (Protokoll\, Landtag) hinterlassen. Sie werden zurückgerufen. \n\n\n\nDas detaillierte Programm finden in der anliegenden EINLADUNG. \n\n\n\nWir danken dem Verein DDR-Militärgefängnis Schwedt e.V. und dem Stadtmuseum Schwedt/Oder für die umfangreiche Zusammenarbeit und Unterstützung. \n\n\n\nSie sind sehr herzlich eingeladen\, an der Veranstaltung teilzunehmen.
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SUMMARY:Schülerprojekte zum Tag des Mauerfalls am Griebnitzsee in Potsdam
DESCRIPTION:Der Fall der Berliner Mauer in den Abendstunden des 9. November 1989 war ein besonderes\, wenn auch überraschendes Ergebnis der Friedlichen Revolution\, das Weltgeschichte schrieb. Mit diesem historischen Glücksmoment haben sich Potsdamer und Berliner Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Wochen auseinandergesetzt. Im Leistungskurs Geschichte der Potsdamer Katholischen Marienschule befragten sie in einem Zeitzeugenprojekt Großeltern\, Eltern\, Bekannte und Freunde der Familie und den Schulleiter. Mehrheitlich waren es Menschen\, die in der DDR aufgewachsen waren. Neben der großen Freude über den Mauerfall erinnerten sich die Menschen auch an Sorgen und Ängste\, die mit den Folgen des Mauerfalls verbunden waren. Es gab Stimmen\, die die Veränderungen als zu schnell schilderten. Zusätzlich besuchte der Kurs die Gedenkstätte Lindenstraße und sprach dort mit einer Zeitzeugin. \n\n\n\nDie Schülerinnen und Schüler aus dem Kunst- und aus dem Geschichtsleistungskurs des Berliner Dreilindengymnasiums erforschten die ehemalige Grenze und Grenzgeschichten\, haben zahlreiche Fotos aufgenommen und ihre Eindrücke in Texten festgehalten. Auch sie haben Zeitzeuginnen und Zeitzeugen vor allem mit einer West-Berliner Perspektive befragt\, die von der Trennung der Stadt und der Trennung von Familien berichteten. \n\n\n\nAuf der Veranstaltung werden die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsergebnisse vorstellen\, werden aus den Zeitzeugeninterviews zitieren\, eigene Texte vortragen und Porträts und Fotos zeigen\, die in den Projekten entstanden sind. \n\n\n\nDie Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur hat in Kooperation mit den beiden Schulen die Projektarbeit fachlich begleitet und erinnert zusammen mit dem Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg e. V. an den Fall der Berliner Mauer vor 33 Jahren sowie an den Beitrag der Bürgerbewegung zur Überwindung der SED-Diktatur. \n\n\n\nProgramm \n\n\n\nBegrüßung \n\n\n\nManfred Kruczek\, Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg e.V. \n\n\n\nEinführende Worte \n\n\n\nSusanne Kschenka\, Stellvertretende Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg \n\n\n\nPotsdamer und Berliner Schülerinnen und Schüler stellen ihre Projektergebnisse vor
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LOCATION:Mauergedenkstätte Griebnitzsee\, Einmündung Stubenrauchstraße\, Potsdam\, 14482
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