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SUMMARY:Abgesagt: Das Ende der Stasi im Kreis Templin und Bürgerberatung
DESCRIPTION:17:00 – 19:00 Vortrag und Gespräch \nDas Ende der Stasi\nAbgesagt: Zu unserem Bedauern müssen wir die Veranstaltung leider absagen. Die Aufarbeitungsbeauftragte des Landes Brandenburg und die Frankfurter Außenstelle des BStU ergreifen diese besondere Maßnahme zur Senkung des Infektionsrisikos. Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen allen\, gesund zu bleiben. \nDie Macht der SED\, der herrschenden Partei in der DDR\, beruhte auf drei Säulen: der Präsenz der sow-jetischen Besatzungsmacht mit 350.000 Soldaten\, der tödlich gesicherten Grenze zur Bundesrepublik und zu West-Berlin und dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) – der Stasi\, „Schild und Schwert der Partei“. Das MfS überwachte im Sommer 1989 nahezu 40 % der DDR-Bevölkerung. Vor allem in den Kreisdienststellen der Stasi wurden Informationen über alle Bereiche der Gesellschaft gesammelt: über den Alltag der Menschen\, ihre Ansichten und Erwartungen sowie über Vorgänge in der Wirtschaft. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung\, die zahlreichen Anträge auf Ausreise aus der DDR oder die Kontrolle der Kommunalwahlen am 7. Mai 1989 waren deutliche Alarmzeichen. Den Sommer 89 prägte die Fluchtwelle in den Westen über Polen\, die Tschechoslowakei und Ungarn. Während Zehn-tausende die DDR verließen\, formierten sich im Land politische Gruppen und ab Anfang Oktober gingen Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger auf die Straße\, um ihre Freiheitsrechte einzufordern.\nWie nahmen die Mitarbeiter des MfS an den verschiedenen Orten dies wahr? Wie reagierten sie auf die Demonstrationen im Herbst 1989? Wann begannen sie\, die Akten aus den Kreisdienststellen abzutransportieren oder zu vernichten? Wann beendeten sie die Arbeit mit den Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) und wie verhielten sie sich\, als die Bürgerinnen und Bürger ihre Dienstorte aufsuchten\, besetzten und sie schließlich ihre Arbeit verloren?\nDiesen Fragen soll anhand ausgewählten Aktenmaterials an Orten ehemaliger MfS-Kreisdienststellen nachgegangen werden. Der Vortrag greift die konkreten Vorgänge vor Ort auf und bezieht Schlüsselereignisse aus dem Jahr 1989 mit ein\, die die gesamte DDR betrafen. Im anschließenden Podiumsgespräch ergänzen Zeitzeugen ihre Perspektive auf die Ereignisse. \n14:00 – 17:00 Bürgerberatung \nDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesbeauftragten und des Frankfurter Stasi-Unterlagen-Archivs beantworten Fragen zu den Themen: \nEinsicht in die Stasi-Unterlagen\n>    Antragstellung  (einschl. Decknamenentschlüsselung und Wiederholungsanträge)\n>    Erläuterung zur Anonymisierung (Schwärzung)\n>    Antragstellung als nahe Angehörige von Verstorbenen\n>    Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)\n>    Anträge für Forschung und Medien \nBeratung zu SED-Unrecht\n>    Rehabilitierung von SED-Unrecht nach dem Strafrechtlichen\, Verwaltungsrechtlichen und Beruflichen Rehabilitierungsgesetz und sich daraus ergebenden Leistungsansprüchen\n>   verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden\n>   psychosoziale Beratungs- und Hilfsangebote
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LOCATION:Historisches Rathaus Templin\, Festsaal\, Am Markt 19\, Templin\, Brandenburg
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SUMMARY:"Der Aufenthalt" in der Filmreihe Zeitschnitt
DESCRIPTION:Zeitschnitt 2020: Europa zwischen Krieg und Frieden\n\nFilmreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und dem Filmmuseum Potsdam\nAls Unterzeichner der Biermann-Petition lebte und arbeitete Regisseur Frank Beyer ab 1978 im Westen. Für die Verfilmung des Hermann-Kant-Romans kehrte er in die DDR zurück. Dank der Adaption des Stoffes durch Wolfgang Kohlhaase wurde daraus ein Psychogramm\, das auf selten zugespitzte Weise Fragen nach den Schwellen von Unschuld\, Mitläufertum und Verbrechen stellte. „Ein 19-jähriger deutscher Soldat gerät durch eine Verwechslung in den Verdacht\, bei einer SS-Razzia in Lublin ein polnisches Mädchen ermordet zu haben\, und erlebt in persönlicher Bedrängnis als Gefangener in einem polnischen Zuchthaus die ganze Problematik seiner Zeit. …- Sehenswert.“ (Filmdienst) \nDDR 1983\, 101 Minuten\, Spielfilm\nR: Frank Beyer\nD: Sylvester Groth\, Fred Düren\, Matthias Günther\nFSK: ab 14 \nEinführung: Dr. Claus Löser (Filmhistoriker und -kurator) \nEintritt 3 Euro \nDiese Veranstaltung findet in Kooperation mit „Altes Kino“ Letschin e. V. statt. \nEinladung_Zeitschnitt_Letschin
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