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SUMMARY:DIE FLUCHT- UND AUSREISEBEWEGUNG AUS DER DDR – Welche Rolle spielte sie für Destabilisierung und Umbruch?
DESCRIPTION:Die Abwanderung von qualifizierten Fachkräften schwächte über Jahrzehnte Wirtschaft und Gesellschaft der DDR. Regimekritische Bürger blieben in den 1980er Jahren aber auch bewusst im Land\, um Reformen von\ninnen zu bewirken. Friedens-\, Menschenrechts- und Ökologiegruppen waren seit Ende der 1970er Jahre aktiv.\nAnlässlich des 30. Jahrestages des Flüchtlingszugs\, der von Prag über Dresden in die Bundesrepublik fuhr\,\ndiskutieren wir in Dresden über streitbare Fragen: \n\nWarum ist es als überaus mutig anzuerkennen\, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Ausreisewillen trotz\nPerestroika offen demonstrierten?\nWie war das Verhältnis zwischen Ausreisewilligen und Oppositionellen\,mdie in der DDR bleiben und das Land von innen reformieren wollten? Schwächten sich die beiden Oppositionsströmungen gegenseitig – oder verstärkten sie den Druck auf die SED?\nWelche Auswirkungen hatte die Entscheidung der DDR-Regierung\, dass die Prager Botschaftsbesetzer nicht direkt aus der CSSR in die Bundesrepublik ausreisen durften\, sondern die Züge über die DDR geleitet wurden?\nWelchen Beitrag leisteten DDR-Bürger mit jahrzehntelanger Flucht und Ausreise zur Destabilisierung des SED-Regimes und zur deutschen Einheit?\nWie wird ihr Beitrag von der Gesellschaft heute gewürdigt?\n\nWir diskutieren diese und weitere Fragen aus Sicht von Betroffenen\, ehemaligen Entscheidungsträgern und Experten. Sprechen Sie mit! – um unsere gemeinsame Geschichte weiter aufzuklären und zu verstehen\, damit wir im vereinigten Deutschland weiter zusammenwachsen. \nAnmeldung bis Do.\, 26. September 2019 unter: 27september@deutschland-ist-eins-vieles.de \nEinladung \nPlakat \nProgramm: \n\nBegrüßung: Dr. Maria Nooke\nBeauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur\, Mitglied der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“\nEinleitung: Dr. Jan Philipp Wölbern\nWissenschaftlicher Referent\, Konrad Adenauer Stiftung\n\nAuf dem Podium: \n\nDieter Dombrowski\, Bundesvorsitzender der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft; politische Haft wegen Fluchtversuch aus der DDR\nEdda Schönherz\, Ehemalige DDR-Fernsehansagerin\, Zeitzeugin in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen; politische Haft wegen Ausreiseabsichten und Kontaktaufnahme zur bundesdeutschen Botschaft in Ungarn\nDr. Ulrich Neumann\,Fernsehjournalist\, Filmemacher\, Autor; gehörte in der DDR einem Umweltbündnis an; Ausreiseantragsteller\nRegina Weiss\,Mitbegründerin und aktives Mitglied der DDR-Menschenrechtsgruppe „Initiative Frieden und Menschenrechte“ (IFM); 1988 aus der DDR ausgebürgert\nMichael Steiner\, Botschafter a.D.; verfolgte die Verkündung von Bundesaußenminister Genscher als Pressereferent an der Botschaft Prag und begleitete die Züge\, kehrte später als Botschafter zurück
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